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Fassbinder Center Frankfurt eröffnet im Frühjahr 2019

21.09.2018 | 12:21 Uhr | Kultur
Fassbinder Center Frankfurt eröffnet im Frühjahr 2019

„Es ist ein großer Tag.“ Mit diesen Worten eröffnete Kulturdezernentin Ina Hartwig die Vorstellung des neuen Fassbinder Centers Frankfurt, dass im Frühjahr 2019 in der Eschersheimer Landstraße 121 – und damit ganz in der Nähe des Uni Campus Westend – eröffnen wird. „Ich bin  sehr glücklich, dass wir in Frankfurt zukünftig Fassbinder und sein Werk erforschen werden.“ Für Juliane Maria Lorenz-Wehling, Fassbinders Film-Editorin und Erbin, ist Frankfurt mit dem Deutschen Filmmuseum der perfekte Ort für das Center. Den Nachlass des großen Filmemachers hierher zu geben, ist für sie nicht zuletzt wegen der Verbindung, die zwischen Fassbinder und Frankfurt durch seine Arbeit bestand, die einzig richtige Entscheidung. „Ich freue mich, dass alles in dem neuen Center gehegt und gepflegt wird“, sagte sie und gestand, dass die Übergabe des Nachlasses für sie auch eine Art Befreiungsschlag ist.

Über den ist Ellen Harrington, Direktorin des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums sehr dankbar. Denn der Nachlass umfasst unzählige Dokumente, Notizen, Fotos, Plakate und andere wertvolle Erinnerungen an einen der bedeutendsten deutschen Filmregisseure der Nachkriegszeit. Mit dem umfangreichen Werk, das er in nur 37 Lebensjahren schuf, verschaffte Rainer Werner Fassbinder dem Neuen Deutschen Film wie auch andere junge Regisseure in den 1970er Jahren internationales Ansehen. Deshalb ist das Fassbinder Center auch für den Standort Frankfurt von internationaler Bedeutung.

In dem Rainer-Werner-Fassbinder-Zentrum wird allerdings nicht nur der Nachlass des Namensgebers zu erforschen sein. Auf rund 1000qm wird das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum zukünftig große Teile seiner Sammlung an einem Ort bündeln und für Forscher/innen, Stundeten/innen und allen Filminteressierten zugänglich machen. Dort, wo im Moment noch leere Büroräume sind, wird in ein paar Monaten das gesamte deutsche Nachkriegskino erforschbar sein. Einzigartige Dokumente etwa von Curd Jürgens, Maria Schell, Arthur Brauner oder Maximilian Schell, sowie Archive diverser Produktionsfirmen und zahllose Fotos nationaler und internationaler Produktionen werden diesen Ort zu einem besonderen Anziehungspunkt machen.

Hessen war schon immer ein wichtiger Standort für das deutsche Filmerbe, was durch die Eröffnung des Fassbinder-Centers noch verstärkt wird. Weitere Infos findet Ihr unter: www.deutsches-filminstitut.de

 

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