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Frankfurt bekommt seinen eigenen Bond-Film

18.07.2018 | 12:49 Uhr | Kultur
Frankfurt bekommt seinen eigenen Bond-Film
Frankfurt bekommt seinen eigenen Bond-Film

Nachdem es zum 20jährigen Jubiläum eine Kurzfilm-Persiflage auf Castingshows mit Gaststar Joachim Llambi gab, wollte Thomas Bäppler-Wolf zum 25jährigen Jubiläum seiner Kultfigur Bäppi La Belle noch eine Schippe drauf legen. Da lag es für den bekennenden Bond-Fan nahe, eine humorvolle Hommage an seinen Lieblingsagenten zu drehen. Als er dann bei einem Ausflug noch durch ein hessisches Örtchen fuhr, das den Namen von Bonds Nemesis Blofeld trägt, war der Bond-Kurzfilm endgültig beschlossene Sache. Doch eine Idee führte zur Nächsten und aus dem geplanten 10 Minuten Clip wurde ein rund 40minütiger Kurzfilm, der nach intensiven Planungen in den vergangenen Tagen in Frankfurt und Umgebung gedreht wurde.

„Ganz schön anstrengend“, verrät uns Bäppi am vierten Drehtag – auch wenn die Produktion nicht ganz mit der eines echten Bondfilms mithalten kann. So erzählte der Schweizer Martin Langanke, der als Daniel Craig Double schon bei „Ein Quantum Trost“ vor der Kamera stand und jetzt auch im Frankfurter „Bond“ zu sehen sein wird, dass Szenen, die im fertigen Film nur wenige Minuten dauern, über Wochen oder sogar Monate hinweg gedreht werden. Bäppis Film kommt dagegen insgesamt mit fünf Tagen aus – fünf Tage, in denen Valeriia Didovik und ihr Team von Synergy Films trotz engen Zeitplänen und hochsommerlichen Temperaturen alle Aufnahmen in den Kasten gebracht haben, in denen Schauspieler und Gäste mit viel Engagement und Spaß unentgeltlich vor der Kamera standen und an denen an kostenfrei zur Verfügung gestellten Locations wie dem Historischen Museum, der Apfelweinkneipe Zum Rad in Seckbach oder in der neuen Altstadt gedreht wurde.

Große Kino-Premiere im November

Das Ergebnis feiert am 06. November 2018 im Kinopolis Sulzbach große Premiere. Dann erwartet die Zuschauer auf der Leinwand ein großer Spaß, der nicht nur James Bond Tribut zollt, sondern auch das Genre generell liebevoll aufs Korn nimmt. Dabei hat Bäppi nicht nur das Drehbuch verfasst und Regie geführt, sondern gleich in mehreren Rollen vor der Kamera gestanden – darunter sind natürlich auch einige der beliebten Figuren aus der 25jährigen Bühnenkarriere von Bäppi La Belle. Neben Martin Langanke wird Alexander Beck, Gründer und Leiter des Theater Alte Brücke, als etwas überambitionierter Agent 0014 zu sehen sein, der nach dem Verschwinden seines berühmten Kollegen einen Fall von äußerster Dringlichkeit lösen muss. Für die Rolle von Geheimdienstchef M hat Bäppi niemand geringeres gewinnen können, als Frankfurters ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth. Ein echter Coup, der nur noch davon übertroffen wird, dass auch der Aston Martin DB5 aus dem Kult-Bond „Goldfinger“ in dem Film einen Auftritt hat.

Nach der Premiere im November wird „Specktre“ in den hessischen Kinopolis-Kinos zu sehen sein und auch auf Kurzfilmfestivals soll der Streifen laufen. Und wenn alles gut geht, dann bleibt es nicht bei diesem einen Film. Schon 2019 könnte es zur „Rückkehr der Bembel-Ritter“ kommen. Und wer weiß, was dann noch alles folgt? Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt! Vielleicht ein Kostümdrama – „Downton Bäppi“? Oder hessische Erotik mit „Fifty Shades of Handkäs“?  Wir sind jetzt erst einmal gespannt auf den Einsatz von 0014 - wenn der nur ansatzweise so amüsant wird, wie die gute Stimmung bei den Dreharbeiten vermuten lässt, dann wird das Publikum auf jeden Fall viel zu lachen haben!

Den Teaser zu „Specktre“ sehr Ihr HIER

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