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Goetheplakette der Stadt Frankfurt für den Filmkomponisten Hans Zimmer

16.02.2021 | 12:21 Uhr | Leute
Goetheplakette der Stadt Frankfurt für den Filmkomponisten Hans Zimmer

Seine Melodien kennen Millionen, viele Filme sind ohne seine Musik einfach nicht vorstellbar: Die Rede ist natürlich von Oscar-Gewinner Hans Zimmer, dessen Filmmusik derart populär ist, dass Zimmer selbst mit Live-Konzerten große Spielstätten wie die Commerzbank Arena locker ausverkaufen konnte. Er ist einer der einflussreichsten Komponisten Hollywoods – und ein gebürtiger Frankfurter! Ein guter Grund, um Hans Zimmer mit der Goetheplakette auszuzeichnen. „Mit Hans Zimmer ehren wir nicht nur einen herausragenden Komponisten, Musiker und Produzenten – wir ehren auch einen großen Sohn unserer Stadt, der mit seinen Werken die ganze Welt erreicht“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann nach der Entscheidung des Magistrats. Zimmer sei – wie es in den Statuten der Goetheplakette heiße – durch sein schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig, mehr noch: „Der gebürtige Frankfurter Hans Zimmer setzt seit über 30 Jahren Maßstäbe für die Filmmusik und ist hierbei stilprägend. Angefangen bei ‚Rain Man‘, für den er 1989 die erste Oscar-Nominierung bekam. Die Musik Hans Zimmers wirkt weit über das Kino hinaus. Er schafft es, Atmosphäre zu verdichten, Bilder zu vertonen und Gefühle in seinen Kompositionen hörbar zu machen, ob bei Zeichentrickfilmen wie ‚König der Löwen‘, für den er 1995 den Oscar erhielt, oder bei Dramen neueren Datums wie ‚Interstellar‘ oder ‚Dunkirk‘. Auch die Regisseure, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, wie Ridley Scott, Gore Verbinski oder Christopher Nolan, zeigen eindrucksvoll die Liga, in der er sich bewegt. Er ist eine Hollywood-Ikone und dabei Kulturbotschafter unseres Landes und unserer Stadt.“ 

Hans Zimmer, 1957 in Frankfurt geboren,  verbrachte seine ersten zwölf Lebensjahre in unserer schönen Stadt. Als Filmkomponist wurde er bislang elfmal für den Oscar, vierzehnmal für den Golden-Globe-Award und elfmal für den Grammy-Award nominiert. 2010 bekam er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Eine solche Erfolgsgeschichte hat die Goetheplakette wahrlich verdient. 

Das gilt auch für die Künstlerin und Fotografin Sandra Mann, die für ihre herausragenden Leistungen auf kulturellem Gebiet ebenfalls in diesem Jahr mit der Goetheplakette geehrt wird. Oberbürgermeister Peter Feldmann freut sich über die Auszeichnung für die Frankfurterin: „Sandra Mann hat schon früh die Aufmerksamkeit der Kunstszene auf ihre Arbeiten gezogen, etwa als noch zu ihren Studienzeiten das Museum für Moderne Kunst unter Jean-Christophe Ammann erste Werke von ihr für die Sammlung erwarb. Seither hat sie sich einen festen Platz in der internationalen Szene der fotografischen Kunst erarbeitet. Die Stadt Frankfurt ist sehr stolz, eine Künstlerin wie Sandra Mann in ihrer Mitte zu wissen – und sie nun mit der Goetheplakette auszuzeichnen.“ 

„Mit Sandra Mann zeichnet die Stadt Frankfurt eine der wichtigsten zeitgenössischen Fotografinnen aus, die von hier aus ihren Weg in die internationale Kunstszene gefunden hat“, gratuliert Kulturdezernentin Ina Hartwig der Frankfurter Künstlerin. „In ihrem vielschichtigen Œuvre stehen dokumentarische und inszenierte Fotografien neben Rauminstallationen, skulpturalen Arbeiten oder Videofilmen gleichbedeutend nebeneinander. Schon lange wird sie als eine der besten Fotokünstlerinnen der Gegenwart gefeiert und ist somit eine würdige Preisträgerin der Goetheplakette.“ 

Die Werke von Sandra Mann sind in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. Daneben kuratiert sie Ausstellungen, ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund, Gründungsmitglied des internationalen Kuratorennetzwerks Qipo und arbeitet als Jurymitglied bei Fotografie- und Kunstwettbewerben sowie als Dozentin für Fotografie und Bildsprache an der ESOD European School of Design in Frankfurt am Main. Sie ist Botschafterin der „Keep the World Foundation“ und engagiert sich für die „Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten Frankfurt am Main“. 

Die Goetheplakette wurde 1947 als Auszeichnung vom Magistrat der Stadt Frankfurt am Main nach ihrer ursprünglichen Einrichtung 1932 neu begründet. Die von Georg Krämer gestaltete Goetheplakette wird seither an „Dichter, Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten des kulturellen Lebens […], die durch ihr schöpferisches Wirken einer dem Andenken Goethes gewidmeten Ehrung würdig sind“, vergeben.

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