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Hessischer Film- und Kinopreis 2016

04.10.2016 | 08:39 Uhr | Kultur
Hessischer Film- und Kinopreis 2016

Klaus Maria Brandauer erhält Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten

Jochen Schropp moderiert den Hessischen Film- und Kinopreis

Jasmin Tabatabai steht mit dem David Klein Quartett auf der Bühne

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute die ersten Nominierungen und den Ehrenpreisträger des diesjährigen Hessischen Film- und Kinopreises vorgestellt. Bei der Gala am 21. Oktober dürfen sich die Gäste auf den Moderator Jochen Schropp sowie zahlreiche Film- und Fernsehstars wie Heino Ferch, Nicolette Krebitz, Dani Levy, Rudolf Kowalski, Manfred Zapatka u.v.m. freuen. Als Musikact erwartet die Gäste die Schau-spielerin Jasmin Tabatabai mit dem David Klein Quartett.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Der Hessische Film- und Kinopreis ist zu einem festen Bestanteil der deutschen Filmszene geworden. Darauf sind wir stolz. Ich freue mich sehr, dass in diesem Jahre beispielsweise der große Film- und Opernregisseur István Szabó und die Ausnahmeregisseurin Feo Aladag als Laudatoren zugesagt haben. Ebenso freue ich mich natürlich auf die vielen Filmschaffenden, die für das nationale und internationale Ansehen des Filmstandortes Hessen stehen.“

Den Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten 2016 erhält in diesem Jahr Klaus Maria Brandauer. Der 73-jährige Österreicher wurde zunächst als Schauspieler, später auch als Regisseur bekannt und gehört zu den wenigen Österreichern, die sich auch in Hollywood einen Namen machen konnten. Er bekam mehr amerikanische Kritikerpreise als irgendein anderer deutschsprachiger Filmschauspieler. Für die Rolle des Bror Blixen-Finecke in „Jenseits von Afrika“ erhielt Brandauer den Golden Globe und eine Oscar-Nominierung.  International bekannt wurde der Schauspieler im Jahr 1981 in der Rolle des Hendrik Höfgen in der Verfilmung des Klaus-Mann-Buches „Mephisto“ unter der Regie von István Szabó. Dieser und zwei weitere Filme unter der Leitung von Szabó mit Brandauer als Darsteller, nämlich „Oberst Redl“ und „Hanussen“, wurden für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert. „Mephisto“ wurde mit dem Oscar ausgezeichnet.

Vielen Kinobesuchern ist Klaus Maria Brandauer in seiner Rolle des Maximilian Largo als Gegenspieler von Sean Connery im James-Bond-Film „Sag niemals nie“ aus dem Jahr 1983 bekannt.

Seit dem Jahr 1972 ist Brandauer Ensemblemitglied und Regisseur am Wiener Burgtheater. Er lehrt als Professor am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und ist zudem Vorsitzender des Vereins „Poesie im Ausseerland“, seinem Geburts- und Wohnort, der jeden Sommer Kulturprojekte realisiert, u.a. mit Studenten des Wiener Max-Reinhardt-Seminars den „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare.

Seine Entscheidung begründete Ministerpräsident Volker Bouffier wie folgt: „Klaus Maria Brandauer ist einer der herausragenden deutschsprachigen Theater- und Filmschauspieler der letzten 35 Jahre. Er nennt eine erstaunliche schauspielerische Vielfalt sein eigen, die er mit einer einnehmenden Präsenz verknüpft, mit der er sein internationales Publikum begeistert. Bereits ein Gigant an seiner künstlerischen Heimat, dem Wiener Burgtheater, drückt er mit „Mephisto“ über Nacht auch dem Kino seinen Stempel auf und bringt so Nicht-Theatergänger in den Genuß seiner überwältigenden Kunst. Große internationale Rollen folgen, doch Brandauer zieht es immer wieder zum Theater - als Schauspieler aber auch als Regisseur. Nicht zu vergessen seine Inszenierungen von Berthold Brechts „Dreigroschen-oper" oder Richard Wagners Oper „Lohengrin". Klaus Maria Brandauer hat ein Gesamtkunstwerk geschaffen, vor dem ich mich zutiefst verneige.“

Der Hessische Film- und Kinopreis ist in diesem Jahr mit insgesamt 185.000 Euro dotiert.  

 

In der Kategorie Hessischer Filmpreis – Spielfilm sind nominiert:

Die Welt der Wunderlichs (Regie: Dani Levy)

Jonathan (Regie: Piotr J. Lewandowski)

Fritz Lang (Regie: Gordian Maugg)

 

In der Kategorie Hessischer Filmpreis – Dokumentarfilm sind nominiert:

Ghostland - the view of the Ju'/Hoansi (Regie: Simon Stadler)

Meine Brüder und Schwestern im Norden (Regie: Sung-Hyung Cho )

Tokat - das Leben schlägt zurück (Regie: Andrea Stevens)

Die Nominierungen in beiden Kategorien sind mit je 5.000 Euro dotiert.

 

In der Kategorie Hessischer Fernsehpreis – Beste Schauspielerin sind nominiert:

 Margarita Broich für ihre Leistungen in den Fernsehfilmen „Tatort - Wendehammer“

(Regie: Markus Imboden) und „Aufbruch“ (Regie: Hermine Huntgeburth)

Nicolette Krebitz für ihre Leistung in dem Fernsehfilm „Comeback der Träume“

(Regie: Jan Růžička)

Barbara Phillips für ihre Leistung in dem Fernsehfilm „Tatort – Es lebe der Tod“

(Regie: Sebastian Marka)

 

In der Kategorie Hessischer Fernsehpreis – Bester Schauspieler sind nominiert:

 Heino Ferch für seine Leistung in dem Fernsehfilm „Allmen und die Libellen“

 (Regie: Thomas Berger)

 Wolfram Koch für seine Leistung in dem Fernsehfilm „Tatort - Wendehammer“

(Regie: Markus Imboden)

Nicholas Ofczarek für seine Leistung in dem Fernsehfilm „Tatort – Die Geschichte vom bösen Friederich“ (Regie: Hermine Huntgeburth)

Die Nominierungen für den Hessischen Fernsehpreis sind undotiert.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: Wir haben mit unserer neu strukturierten Filmförderung die Weichen für die Zukunft gestellt haben. Ein Schwerpunkt ist die Stärkung der Nachwuchsförderung. Künftig wird es neben der Förderung von Debüt- und Zweitfilmen auch Slate-Funding geben. Dies sind nur zwei Maßnahmen, mit denen wir noch bessere Bedingungen für Filme aus und in Hessen schaffen wollen. In jedem Fall setzen wir uns nach Kräften dafür ein, dass unsere Talente auch in Hessen bleiben und sich als Teil der hessischen Filmwirtschaft etablieren können. Dafür stehen ab 2017 mindestens 250.000 Euro zur Verfügung.“

 Und noch ein Tipp:

Der Hessische Rundfunk strahlt am Sonntag, dem 23. Oktober 2016 um 18:30 Uhr eine 30-minütige Sondersendung mit dem Titel „Die hessischen Oscars - der Hessische Film - und Kinopreis 2016“ aus.

Aktuelle Informationen zum Hessischen Filmpreis findet Ihr unter www.hessischer-filmpreis.de

 

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