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Kürzere Öffnungszeiten: Städtische Museen schalten in den Sparmodus

09.03.2022 | 15:04 Uhr | Kultur
Kürzere Öffnungszeiten: Städtische Museen schalten in den Sparmodus

Laut Kulturdezernentin Ina Hartwig geht es darum, die kulturelle Infrastruktur unserer Stadt zu schützen.  Und das verlangt Opfer. Und so kommt es bald schon in den städtischen Museen und dem Institut für Stadtgeschichte zu Änderungen bei den Öffnungszeiten, die in einigen Häusern sogar zu einem zusätzlichen Schließtag führen. „Ab dem 1. April 2022 reduzieren die städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte ihre Öffnungszeiten jeweils um bis zu neun Stunden in der Woche. Dies ist ein sehr schmerzhafter Schritt, zu dem ich mich allerdings gezwungen sehe“, gab Hartwig bekannt und führt weiter aus: „Mir ist es wichtig zu betonen: Es handelt sich um eine vorübergehende Maßnahme, die jederzeit zurückgenommen werden kann. So sehr mir die Entscheidung schwerfällt, sie ist in der gegenwärtigen Situation leider notwendig: Es ist kein Geheimnis, dass die Stadt sparen und auch die Kultur ihren Beitrag leisten muss. Die Pandemie hat ein großes Loch in den städtischen Haushalt gerissen bei gleichzeitig steigenden Kosten. Für die Kultur ist dies besonders frustrierend, da die Direktorinnen und Direktoren wie auch alle anderen Kulturschaffenden während der Pandemie gut gewirtschaftet und mit kreativen Konzepten auf die Krise reagiert haben. Jetzt geht es vor allem darum, umsichtig und vorausschauend zu handeln und die kulturelle Infrastruktur unserer Stadt zu schützen“, erklärt die Dezernentin weiter. Zusammen mit dem traditionellen Museumsmontag bleiben alle Häuser damit rechnerisch betrachtet an zwei Tagen in der Woche geschlossen. Jährlich können so Kosten in Höhe von 750.000 Euro eingespart werden.

Kulturdezernentin Hartwig fährt weiter fort: „Weder die programmatische Arbeit unserer Häuser noch die kulturelle Infrastruktur unserer Stadt darf in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Maßnahme ist ein Beitrag der Kultur, um Kosten einzusparen und dabei zu helfen, den Haushalt zu konsolidieren.“

Die zusätzlichen Schließzeiten werden von den Leitungen der Häuser individuell bestimmt und orientieren sich an den jeweiligen organisatorischen Abläufen vor Ort. Überlegungen, einen gemeinsamen Schließtag für die städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte festzulegen, wurden verworfen. Individuelle Schließzeiten bieten den Vorteil, nicht alle Häuser an einem Tag zu schließen, sondern vielmehr die Angebote der Museen über die Woche zu erhalten und an die bestehenden Besucherströme anzupassen. „Die Leitungen der Häuser können am besten beurteilen, an welcher Stelle Stunden eingespart werden können, ohne ihre Programmplanung wesentlich einzuschränken. Ich danke den Direktorinnen und Direktoren, dass sie diesen Schritt mitgehen und ihren Beitrag vor dem Hintergrund der allgemeinen Finanzlage der Stadt leisten“, ergänzt die Dezernentin. Dort, wo die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, haben Schulklassen auch zu den Schließzeiten weiterhin die Möglichkeit, die Häuser unter Aufsicht der Lehrkräfte zu besuchen.

Übersicht über die neuen Öffnungszeiten der städtischen Museen (ab 1. April)

Archäologisches Museum: Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr (KiTa-Gruppen und Schulklassen – können nach Anmeldung und in Begleitung von Lehrpersonal – auch dienstags zu Führungen oder Workshops in das Archäologische Museum kommen)

Caricatura Museum: Mittwoch bis Sonntag 11 bis 18 Uhr

Deutsches Architekturmuseum im DAM Ostend: Dienstag, Donnerstag, Freitag 12 bis 18 Uhr, Mittwoch 12 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr

Historisches Museum und Junges Museum: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr (Schulklassen – mit Anmeldung und in Begleitung von Lehrpersonal – können von Dienstag bis Freitag ab 9 Uhr in das Historische und in das Junge Museum kommen)

Porzellan Museum: Samstag und Sonntag 11 bis 18 Uhr

Institut für Stadtgeschichte, Lesesaal: Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr

Institut für Stadtgeschichte, Ausstellungen: Montag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr

Jüdisches Museum: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Museum Judengasse: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr (Schulklassen – mit Anmeldung und in Begleitung von Lehrpersonal – können von Dienstag bis Freitag ab 9 Uhr in das Jüdische Museum und das Museum Judengasse kommen)

Museum Angewandte Kunst: Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr und samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr

Ikonenmuseum: Mittwoch 12 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST mit dem TOWER und dem ZOLLAMT: Dienstag bis Sontag 11 bis 18 Uhr, mittwochs bis 19 Uhr

Weltkulturen Museum: Mittwoch bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr

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