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MOMEM nimmt langsam Gestalt an – Erster Blick ins Museum of Modern Electronic Music

03.03.2021 | 09:25 Uhr | Kultur
MOMEM nimmt langsam Gestalt an – Erster Blick ins Museum of Modern Electronic Music
MOMEM nimmt langsam Gestalt an – Erster Blick ins Museum of Modern Electronic Music
MOMEM nimmt langsam Gestalt an – Erster Blick ins Museum of Modern Electronic Music

Eigentlich sollte es ja längst schon eröffnet worden sein. Doch nicht nur, dass die Finanzierung Probleme bereitete. Nachdem diese geklärt war, kam die Pandemie – an eine große Eröffnungsfeier war da natürlich nicht zu denken. Die Türen müssen also noch immer geschlossen bleiben. Nun aber rückt die Eröffnung des Museums in immer greifbarere Nähe. Wenn es die Pandemie zulässt, wird die erste Ausstellung im Frühherbst zu sehen sein. Wir durften heute schon mal einen ersten Blick in die neu gestalteten Räumlichkeiten werfen. Zugegeben: viel gibt es noch nicht zu sehen. Doch das, was uns Museums-Initiator Alex Azary, Vorsitzender des Vereins Friends of MOMEM, präsentiert hat, lässt zumindest erahnen, was die Besucher in ein paar Monaten hier erwarten wird. Dabei kann eines ganz klar gesagt sein: Club-Atmosphäre wurde hier durch die Kombination aus Architektur und Lichtdesign sehr gut eingefangen.

Wenn die Türen des ehemaligen Kindermuseums an der Hauptwache sich öffnen, wird der Blick auf einen Eingangstresen, bestehend aus Subwoofern, freigegeben. Ansonsten dominieren schwarze Wände, Milchglasscheiben mit dem Logo des MOMEM in feinen Lettern und ein raumgreifender Saal mit besonderem Lichtkonzept das Museum, in dem auch jetzt schon die ersten Kunstgegenstände und exklusive Exponate Platz finden könnten. Oberbürgermeister Peter Feldmann, der gemeinsam mit Kulturdezernentin Ina Hartwig an dem ersten Rundgang teilnahm, hofft sehr, dass im Herbst Eröffnung gefeiert werden kann. Denn er sei überzeugt, dass „ das MOMEM weltweit für Aufmerksamkeit sorgen [wird]“. Da ist eine Eröffnung ohne große Feier eigentlich undenkbar. Und Azary verspricht zum Start eine ganz außergewöhnliche Sonderausstellung.

Dass der Innenausbau soweit fertig ist, freut nicht nur Azary und den Rest des MOMEM Teams, sondern auch das Stadtoberhaupt: „Es ist schön, dass das MOMEM soweit ist – jetzt spannt uns leider die Pandemie weiter auf die Folter, denn das Museum Of Modern Electronic Music braucht eine anständige Eröffnung, aufgrund des verwinkelten Gebäudes ohne die derzeitigen Einschränkungen und Abstandsgebote“, so Feldmann. Und Kulturdezernentin Ina Hartwig fügt hinzu: „Das MOMEM steht im Zentrum der Stadt – wie auch die Geschichte der elektronischen Musik eng mit Frankfurt verknüpft ist und zur kulturellen Identität dieser Stadt gehört. Die Museumsmacher haben uns heute gezeigt, mit welch innovativen Konzepten und kommunikativen Ideen sie dem MOMEM internationale Strahlkraft geben wollen. Mich überzeugt das Konzept, das kulturelle Zusammenhänge aufzeigt und nicht nur die Vielfalt der hiesigen Museumslandschaft für ein junges, internationales Publikum, sondern auch die Hauptwache als Experimentierort und Treffpunkt für Musikinteressierte bereichert.“

Alex Azary kann die Eröffnung auch kaum erwarten: „Wir haben trotz der Schwierigkeiten des vergangenen Jahres die Umgestaltung der MOMEM-Räume weitgehend abgeschlossen. Mit unserem gestalterischen Konzept, das von Atelier Markgraph entwickelt und umgesetzt wurde, haben wir den passenden Kontext geschaffen, um die vielen unterschiedlichen Aspekte der Clubkultur angemessen zu präsentieren.“ Er hoffe zudem, dass nicht nur das MOMEM selbst, sondern auch der Platz davor zu einem beliebten Treffpunkt in der Innenstadt wird. Wirklich attraktiv ist der Platz momentan nun wirklich nicht. Doch es gebe schon viele tolle, innovative Ideen, den Platz nach der Pandemie aufzuwerten und auch hier „Kultur in die Stadt zu bringen“, so Azary.

Wir bleiben natürlich an dem Thema dran! Wenn es einen konkreten Eröffnungstermin und mehr Infos zu der ersten Sonderausstellung im MOMEM geben wird, erfahrt Ihr es natürlich hier bei uns!

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