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Nachwuchs bei den Brillenbären erkundet das Ukumari-Land im Zoo

23.04.2018 | 14:44 Uhr | Lieblingsorte
Nachwuchs bei den Brillenbären erkundet das Ukumari-Land im Zoo

Es ist immer wieder eine freudige Nachricht, wenn der Frankfurter Zoo Nachwuchs zu vermelden hat. Das Jahr 2018 startete dann auch gleich mit einer solch frohen Botschaft: Am 14. Januar hat die Brillenbärin Cashu Nachwuchs bekommen. Da die Brillenbärenjungtiere blind und fast nackt geboren werden, blieben sie die ersten Wochen zusammen mit ihrer Mama hinter den Kulissen. Anfang April haben die beiden Geschwister Manu und Suyana ihre schützende Wurfbox verlassen und haben seitdem von Tag zu Tag immer fideler und neugieriger die Innenanlage erkundet.

Jetzt durften die beiden Jungtiere erstmals die große Freianlage im Ukumari-Land betreten. Zögerlich und immer ganz in Mamas Nähe haben die Jungtiere ihr neues Zuhause unter die Lupe genommen – beobachtet von zahlreichen Besuchern und Medienvertretern. Zoodirektor Dr. Miguel Casares freute sich über das große Interesse, zumal die Geburt von Manu und Suyana einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz darstellt. Schließlich gehören die Brillenbären – auch Andenbären genannt – zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten.

Cashu hatte bereits vor Manu und Suyana zwei Mal Nachwuchs bekommen – einmal in Zürich und im Dezember 2013 noch eine Zwillingsgeburt in Frankfurt. Wie die 15jährige Cashu kam auch Nobody, der Vater der beiden Jungtiere, 2013 nach Frankfurt ins damals neueröffnete Ukumari-Land.

Das Tierpfleger-Team in dem Revier hat dem Männchen den Namen MANU gegeben, Pate stand dabei der MANU-Nationalpark in Peru, in dem Brillenbären leben. Das kleine Weibchen, das man leicht an seiner markanten, brillenartigen Gesichtszeichnung erkennen kann, hat seinen Namen von der Zoologische Gesellschaft Frankfurt ZGF bekommen. SUYANA ist ein Quechua-Frauenname und bedeutet „Hoffnung“.

Die ZGF unterstützt seit 1976 Projekte zum Natur- und Artenschutz in Peru, eins davon ist dem Schutz des Brillenbären gewidmet. Die Bären leben in den hohen Anden und sind nicht jedermanns Freund. Immer wieder kommt es zu Konflikten mit Bauern, wenn die Bären deren Maisfelder plündern. Die ZGF versucht aufzuklären, Akzeptanz zu schaffen und die Menschen für die Bären zu begeistern. Vielerorts ist aus dem Brillenbär bereits ein Symbol für die Region geworden, auf das die Menschen nun stolz sind.

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