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Neue Ideen für das Haus der Demokratie

03.07.2023 | 12:40 Uhr | Stadtgeflüster
Neue Ideen für das Haus der Demokratie

Studierende aus Anhalt präsentieren Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg ihre Entwürfe

Wo soll es stehen? Wie soll es aussehen? Was soll darin geschehen? Diese Fragen werden die Debatte um das Haus der Demokratie in den nächsten Monaten prägen. Erste konkrete Ideen dazu liegen jetzt vor: Sechs Studierende der „Graduate School of Architecture“ an der Hochschule Anhalt haben Entwürfe für das „House of Democracy“ erarbeitet und sie Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg vorgestellt.

Der Hintergrund: Die Paulskirche soll in den kommenden Jahren saniert und neugestaltet werden. Zudem soll in ihrer Nähe ein Haus der Demokratie als Ort der Kommunikation und der historisch-politischen Bildung entstehen. Eine von Stadt, Land und Bund eingesetzte Expertenkommission Paulskirche hatte im April Empfehlungen für das weitere Vorgehen vorgelegt und dabei den Paulsplatz als Standort für das Haus der Demokratie vorgeschlagen.

Demgegenüber bieten die Entwürfe der Studierenden aus Anhalt sehr unterschiedliche Lösungen an und zeigen die kreative Bandbreite der Möglichkeiten. So sieht ein Entwurf vor, Pavillons über die ganze Stadt zu verteilen. Ein anderer nutzt den Mainkai mit einer begehbaren Bogenstruktur. Viele wählten auch sensible Lösungen für den Paulsplatz, in denen die Blickachsen zur Paulskirche, wie auch die Platanen erhalten bleiben.

Gemein ist allen Entwürfen, dass sie offene, leichte und begrünte Strukturen präferieren. Es sollen flexible Plätze geschaffen werden, die zur Selbstorganisation einladen. Die Studierenden kommen aus dem Iran, der Türkei und Indien, sie trugen ihre Entwürfe mit ihrem Kursleiter Prof. Alfred Jacoby vor.

Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg dankte der Gruppe für ihre Arbeit: „Ich sehe darin wertvolle Impulse, welche die weiteren Gespräche über das Haus der Demokratie bereichern werden. Ich hoffe, dass damit auch die Phantasie der Frankfurter:innen angeregt wird.“ An den Entwürfen und Präsentationen sei „eine tiefe Auseinandersetzung mit der Geschichte der Paulskirche und gegenwärtiger Demokratiebewegungen erkennbar“. Sie will sich dafür einsetzen, dass die Arbeiten in der Debatte berücksichtigt werden.

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