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Neues Städte-Ranking: Frankfurt zählt zu den authentischsten Reisezielen Europas

18.01.2026 | 12:43 Uhr | Frankfurt
Neues Städte-Ranking: Frankfurt zählt zu den authentischsten Reisezielen Europas

Frankfurt am Main sorgt erneut für Aufmerksamkeit in der internationalen Reiseszene. In einem aktuellen europäischen Städte-Ranking landet die Mainmetropole unter den Top Ten der authentischsten Reiseziele – und lässt dabei bekannte Touristenmagnete wie London, Venedig und Brüssel deutlich hinter sich.

Grundlage der Untersuchung ist eine Analyse von rund 1,3 Millionen Bewertungen auf Google Maps. Ausgewertet wurde, wie häufig Reisende ihre Erlebnisse als „authentisch“, „lokal geprägt“ oder „wie bei Einheimischen“ beschreiben – im Gegensatz zu Eindrücken von Massentourismus, überteuerten Angeboten oder klassischen Touristenfallen. Insgesamt flossen Daten aus 144 Städten weltweit in die Studie ein, die vom Reiseversicherer InsureandGo durchgeführt wurde.

Frankfurt deutschlandweit Spitze

Im europäischen Vergleich erreicht Frankfurt Platz 9 mit einem sogenannten Authentizitätswert von 36,3 Punkten (von maximal 100). Damit ist Frankfurt die einzige deutsche Stadt in den europäischen Top Ten. Andere deutsche Metropolen konnten nicht mithalten.

Angeführt wird das Ranking von Marseille, gefolgt von Warschau und Tiflis. Auch Städte wie Porto, Lyon oder Neapel schneiden besser ab als viele klassische Städtereise-Hotspots. Am unteren Ende der Skala finden sich dagegen Venedig, London und Brüssel – vor allem wegen zahlreicher Hinweise auf überlaufene Sehenswürdigkeiten und touristisch geprägte Angebote.

Reisen abseits der Klischees

Der Trend hin zu authentischen Reiseerlebnissen gewinnt seit Jahren an Bedeutung. Immer mehr Städtereisende suchen gezielt nach Vierteln, Gastronomie und kulturellen Angeboten jenseits der bekannten Postkartenmotive. Frankfurt scheint diesen Wunsch zu erfüllen – mit seiner Mischung aus internationaler Atmosphäre, gewachsenen Stadtteilen, regionaler Küche und vergleichsweise wenig inszeniertem Tourismus.

Gerade Stadtteile abseits der Skyline, Wochenmärkte, Apfelweinlokale oder kulturelle Initiativen tragen offenbar dazu bei, dass Besucher Frankfurt als „echter“ und weniger touristisch wahrnehmen als viele andere Großstädte Europas.

Zweite Auszeichnung in kurzer Zeit

Die positive Bewertung fügt sich in eine weitere internationale Anerkennung ein: Das renommierte Reisemagazin Condé Nast Traveller hat Frankfurt am Main unter die „Best Places to Go 2026“ gewählt. Die Stadt zählt damit zu den 62 weltweit empfohlenen Reisezielen für das Jahr 2026 und ist das einzige Ziel aus Deutschland, das es auf die Liste geschafft hat. Ausgezeichnet wurden Städte, die sich durch Innovation, kulturelle Vielfalt und besondere Gastfreundschaft hervorheben.

Als entscheidender Faktor gilt der Titel Weltdesignhauptstadt 2026, den Frankfurt im kommenden Jahr trägt. Mehr als 200 geplante Veranstaltungen sollen Design, Architektur und kreative Stadtentwicklung international sichtbar machen. Zudem verweist das Magazin auf die geplante Eröffnung der Jüdischen Akademie im Westend, die als neues Zentrum für Bildung, Austausch und Kultur überregionale Bedeutung erlangen soll.

Condé Nast Traveller beschreibt Frankfurt als „Stadt der Kontraste mit überraschendem Charme“ – geprägt von markanter Skyline, regionalem Dialekt und einer lebendigen urbanen Szene. „Mainhattan“ sei nicht nur Finanzmetropole, sondern auch Heimat Johann Wolfgang von Goethes, ein wichtiger Ort der Techno-Kultur und eine Stadt mit einer der spannendsten Esskulturen Deutschlands.

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