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Niemals geht man so ganz: Der LADEN 100 schließt

06.07.2016 | 09:26 Uhr | Shopping
Niemals geht man so ganz: Der LADEN 100 schließt

Eine Stadt wie Frankfurt lebt von der Veränderung. Manches davon ist positiv, anderes schmerzt ein wenig. Doch jedes Ende ist auch die Chance auf einen Neuanfang. Den hatte Katrin Feller vor drei Jahren, nachdem ihr mehrwöchiges Projekt KUNST & KIOSK, ein Pop-Up Laden in einem alten Kiosk auf dem Oeder Weg, den Pfad zu einer festen Location auf der Friedberger Landstraße ebnete. Hier hat Katrin Feller in den letzten drei Jahren den LADEN 100 betrieben, in dem sie Dinge, die andere Menschen nicht mehr haben wollten, gepflegt und ihnen ein neues Zuhause vermittelt hat. Ob Bilder, Postkarten, Möbel, Lampen, Vasen – durch gekonntes „Upcycling“ macht Katrin Feller aus alten Gegenständen etwas Neues, mit dem man sich gerne seine Wohnung oder einfach den Alltag verschönert.

In der ehemaligen Metzgerei, die sich Katrin Feller mit Martin Ehlers und seinem Plattenladen „Memphis Records“ teilt, herrscht eine sehr freundliche, nachbarschaftliche Atmosphäre. Man fühlt sich hier willkommen und wird beim Stöbern von einer angenehmen Welle der Nostalgie überspült. Es sind kleine Geschäfte wie der LADEN 100, die einen wichtigen Kontrapunkt zu den gängigen Ketten setzen und dem Stadtbild eine individuelle Note verleihen. Und deshalb ist es immer traurig, wenn ein solches Geschäft schließen muss. Und leider trifft das jetzt auch den LADEN 100.

Noch bis zum 1. September öffnet Katrin Feller ihren Laden immer mittwochs bis Samstag von 11 bis 19 Uhr. In den letzten Wochen kann man hier noch kleine Andenken kaufen, aber auch größere Stücke sind noch im Angebot. Doch ganz gleich, ob man nur eine der schönen Postkarten mit dem eingestanzten Spruch „Zum Glück bin ich in Frankfurt“ kaufen möchte, sich überlegt, ob man ein individuelles Möbelstück für die eigenen vier Wände erwirbt oder ob man sich die Wände mit einem ganz besonderen Kunstwerk verschönern will, einen Besuch im LADEN 100 sollte man sich in den nächsten Wochen nicht entgehen lassen.

Natürlich schmerzt der Abschied ein wenig. Doch Katrin Feller sieht auch positiv in die Zukunft. Denn das Ende des Ladens auf der Friedberger soll nicht das endgültige Aus bedeuten. Sie möchte an anderer Stelle weitermachen und sucht bereits nach einer geeigneten Location. Und auch wenn das ganz besondere Flair des Ladens auf der Friedberger und die Kombination mit „Memphis Records“ verloren geht, wird der Nachfolger ihres LADEN 100 dann eben in einem anderen Teil von Frankfurt bestimmt wieder diesen ganz besonderen Charme versprühen, der den Standort im mittleren Nordend so besonders gemacht hat. Wir wünschen Katrin Feller viel Glück für die Zukunft und empfehlen allen, die besondere Geschäfte in Frankfurt lieben, noch einmal im LADEN 100 vorbei zu schauen. Informationen über Sonderaktionen, die für den August geplant sind oder die Öffnungszeiten in der Schlussphase gibt es unter: http://laden100.chayns.net/aboutus?id=93

(Text: Sebastian Betzold)

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