Das komplette Line-up für die Deutschlandtour der Night of the Proms 2026 steht fest. Mit Holly Johnson von Frankie Goes to Hollywood, Christopher Cross sowie Rob Hyman und Eric Bazilian von The Hooters treffen einige der großen Namen der Popgeschichte auf aktuelle Künstler und ein großes Sinfonieorchester.
Es gehört zum Prinzip der Night of the Proms, Künstler zusammenzubringen, die auf den ersten Blick wenig miteinander verbindet. Pop und Rock treffen auf klassische Arrangements, internationale Stars auf Orchester und Chor. Genau diese Mischung bestimmt auch das Programm 2026.
Einer der bekanntesten Namen ist Holly Johnson, die Stimme von Frankie Goes to Hollywood. Mit Songs wie „Relax“, „Two Tribes“ und „The Power of Love“ prägte die Band die Popmusik der 1980er Jahre. Johnson war später auch solo erfolgreich, unter anderem mit seinem Nummer-eins-Album „Blast“. Bei der Night of the Proms sollen einige seiner bekanntesten Songs in neuen symphonischen Arrangements zu hören sein.
Ebenfalls dabei ist Christopher Cross. Der US-amerikanische Singer-Songwriter gehört mit Titeln wie „Sailing“ und „Ride Like the Wind“ zu den großen Stimmen des amerikanischen Pop. Cross gewann fünf Grammys und erhielt für „Arthur’s Theme (Best That You Can Do)“ zudem einen Oscar und einen Golden Globe.
Mit Rob Hyman und Eric Bazilian kehren außerdem zwei Köpfe von The Hooters zur Night of the Proms zurück. Songs wie „Johnny B.“, „All You Zombies“, „And We Danced“ und „500 Miles“ haben der Band gerade auch in Deutschland eine bis heute treue Fangemeinde beschert. Hyman und Bazilian haben darüber hinaus an zwei der bekanntesten Popsongs der vergangenen Jahrzehnte mitgeschrieben: Hyman gemeinsam mit Cyndi Lauper an „Time After Time“, Bazilian an Joan Osbornes „One of Us“.
Florian Künstler trifft auf großes Orchester
Für die jüngere deutschsprachige Popgeneration steht Florian Künstler im Programm. Der Singer-Songwriter wurde unter anderem mit „Kleiner Finger Schwur“ bekannt. Bei der Night of the Proms werden seine Songs eigens für Orchester arrangiert und damit in einem musikalischen Umfeld zu hören sein, das sich deutlich von seinen regulären Konzerten unterscheidet.
Zum dritten Mal dabei ist die australische Sängerin Vanessa Amorosi. Mit „Absolutely Everybody“ und „Shine“ feierte sie internationale Erfolge. Bei der Night of the Proms hat sie sich in den vergangenen Jahren bereits einen festen Platz erspielt. 2025 gehörte ihre Interpretation von John Miles’ „Music“ zu den besonderen Momenten der Tour.
Eine ganz andere musikalische Farbe bringt Indiara Sfair mit. Die brasilianische Mundharmonika-Virtuosin verbindet Blues und Jazz mit modernen Einflüssen und stand bereits mit Musikern wie Jeff Beck, Buddy Guy, Dave Stewart und Nile Rodgers auf der Bühne.
Zehn Jahre Alexandra Arrieche
Auch am Dirigentenpult gibt es 2026 ein Jubiläum. Alexandra Arrieche leitet die Night of the Proms in Deutschland seit zehn Jahren. Gemeinsam mit dem Antwerp Philharmonic Orchestra, dem Chor Fine Fleur, NOTP Backbone und den NOTP Backing Vocals entstehen die Arrangements, in denen die bekannten Popsongs neu gedacht werden.
Seit 1985 verfolgt die Konzertreihe dieses Konzept. Statt Popstars lediglich mit einem Orchester zu begleiten, werden die Stücke speziell für die jeweilige Tour neu arrangiert. Mehr als 150.000 Besucher erleben die Night of the Proms nach Angaben des Veranstalters jährlich in Europa.











