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Otto Waalkes präsentiert Ausstellung im Caricatura Museum

24.04.2018 | 13:59 Uhr | Kultur
Otto Waalkes präsentiert Ausstellung im Caricatura Museum

Er ist einer der ganz großen Komiker Deutschlands. Seine TV-Specials haben ein Millionenpublikum zum Lachen gebracht, seine Platten haben Gold- und Platinauszeichnungen eingeheimst und sein „Otto – Der Film“ gehört zu den erfolgreichsten deutschen Kinofilmen seit Beginn der Zuschauerzahlenerfassung. Live spielt er stets vor ausverkauften Hallen und auch als Synchronsprecher hat er große Erfolge gefeiert. Seit den frühen 1970ern ist Otto Waalkes einer der beliebtesten und erfolgreichsten Künstler Deutschlands. Rechtzeitig zum 70. Geburtstag des großen Komikers widmet ihm das Caricatura Museum Frankfurt eine schöne Ausstellung. Darin wird das bildnerische Werk des „Phänomens Otto“, wie Museumsleiter Achim Frenz den Künstler zurecht bezeichnet, in den Mittelpunkt gestellt.

Auch wenn er auf durch seine Programme auf der Bühne und im Fernsehen bekannt geworden ist, ist doch die bildende Kunst untrennbar mit seinem Schaffen verbunden. Schon in der Schule war Otto kreativ für die Schülerzeitung tätig. Beim Versuch, ein Selbstporträt zu zeichnen, wurden die Ottifanten geboren. Dadurch manifestierte sich die Leidenschaft fürs Zeichnen, die bei ihm schon früh gerade durch amerikanische Comiczeichner geweckt wurde. Den Gang auf die Bühne nutzt er zunächst eigentlich nur, um sich sein Kunststudium auf der Akademie der Bildenden Künste in Hamburg zu finanzieren. Doch dann kam der große Durchbruch – und der Rest ist Geschichte.

Dennoch hat Otto Waalkes die Leidenschaft für das Malen nie verloren. Seine Bilder dienen in erster Linie einem Zweck: Sie sollen die Betrachter glücklich machen. Er verfolge keinen tieferen Sinn mit ihnen, so Otto Waalkes bei der Pressekonferenz zur Ausstellung. Sie seien auch kein Spiegel seiner Seele, sondern einfach etwas, was er gerne macht. Wie auch bei seinen Songparodien zitiert er auch beim Malen oft andere Künstler. In bekannte Werke baut er dann sich selbst, seine Ottifanten oder auch mal Faultier Syd ein. So begegnet man dann in der Ausstellung auch vielen großen Werken der Kunstgeschichte, die hier eben ein klein wenig anders aussehen. Auch andere Künstler wie Udo Lindenberg, Marilyn Monroe und Michael Jackson, oder Filme wie STAR WARS werden in Ottos Bildern auf amüsante Art thematisiert.

Meistens malt Otto mit Acryl – hauptsächlich deshalb, weil für ihn bei Öl das Trocknen der Farben zu lange dauert. Für die Grundierung nimmt Otto – wie es sich für einen echten Friesenjung gehört, tatsächlich Ostfriesentee. Dadurch erreicht er einen besonderen Patina-Effekt, der den Bildern das besondere Etwas verleiht. Mehr als 200 Werke sind im Caricatura Museum, bei dessen Eröffnung Otto Waalkes vor zehn Jahren auch vor Ort war, ausgestellt. Beim Gang durch die Schau wird schnell deutlich, dass das Malen nicht einfach nur ein Hobby für den Komiker ist, sondern dass die Bilder wirklich mit viel Können und Leidenschaft geschaffen wurden. Neben dem malerischen Werk sind in der Ausstellung auch noch zahlreiche Skizzen, die von Otto selbst gestalteten Plattencover und einige besondere Ausstellungsstücke wie eine Ottifantengitarre zu sehen. Eine wirklich schöne Ausstellung, die einerseits typisch Otto ist, gleichzeitig aber auch noch eine andere Seite von ihm zeigt. Unbedingt anschauen!

OTTO – DIE AUSSTELLUNG ist bis zum 2. September im Caricatura Museum zu sehen. Zur NACHT DER MUSEEN wird es ein schönes Sonderprogramm mit einem Konzert vom Spardosen-Terzett, einer Lesung von Pitt Knorr und einem Ottifanten-Mal-Wettbewerb geben.

Weitere Infos findet Ihr auch HIER

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