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REVUE "BERLIN BERLIN" KOMMT NACH FRANKFURT

26.06.2023 | 17:01 Uhr | Kultur
REVUE 'BERLIN BERLIN' KOMMT NACH FRANKFURT

Die Revue BERLIN BERLIN lädt vom 4 Juli bis zum 9. Juli zum Tanz auf dem Vulkan in die ALte Oper Frankfurt.

Preisgekrönt und aufwendig überarbeitet: Die große Show der Goldenen 20er Jahre gastiert im Sommer 2023 erstmalig an den renommierten Opern- und Konzerthäusern in Baden-Baden, Köln, Frankfurt, Hannover und Dresden Bubiköpfe, Wasserwellen, schmucke Paillettenkleider – bei den Damen stehen in den 1920er Jahren die Zeichen auf Emanzipation. Und die Herren? Die stürzen sich in lässigen Knickerbockern und mit Schiebermützen ins Dickicht der Nacht. Denn jetzt sitzt das Geld wieder lockerer, Zuversicht und Lebensfreude sind angesagt – und die Lust auf „Amüsemang“.

Die preisgekrönte Revue BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er Jahre lädt ein in diesen brodelnden Kosmos, mit seinen ausschweifenden AbsinthGelagen, mit wilder Musik und feschen Revuegirls. Der Tanz auf dem Vulkan kann beginnen: Im Sommer geht die preisgekrönte, aufwendig überarbeitete Revue auf mehrwöchige Gastspielreise an die renommierten Klassik- und Opernbühnen Deutschlands. „Der Dietrich ihr Milljöh“ wird so in den Wochen vom 23. Juni bis 30. Juli 2023 erstmalig im Festspielhaus Baden-Baden, in der Kölner Philharmonie, an der Alten Oper Frankfurt, der Hannoverschen Staatsoper sowie an der Semperoper in Dresden zu erleben sein.

Klar, dass die furiose Zeitreise in den brodelnden Kosmos dieses Jahrzehnts auch immer wieder für feine Überraschungen gut ist. Die „Roaring Twenties“ im neu inszenierten Gewand Im Dezember 2022 kehrte BERLIN BERLIN für ein fulminantes, sechswöchiges Gastspiel in den Admiralspalast zurück. Am Originalschauplatz in der Friedrichstraße ist die Revue jetzt fester Bestandteil im jährlichen Kulturkalender der Hauptstadt! Im Winter 2021 hatten die Auswirkungen der Pandemie die zweite mehrmonatige Tournee nach wenigen Berlin-Auftritten noch jäh gestoppt. „BERLIN BERLIN ist uns eine absolute Herzensangelegenheit“, erklärt Kristina Lindenlaub, Managing Director Touring vom Veranstalter BB Promotion. „Diese Revue lebt und wandelt sich wie das Leben selbst. Sie jetzt erstmalig an bedeutenden Opern- und Konzerthäusern zu spielen, mit denen wir seit Jahrzehnten enge Partnerschaften unterhalten, macht mich wirklich glücklich. Wir freuen uns ungemein, das Publikum für ein paar Stunden in diesen brodelnden Kosmos ungebremster Lebenslust zu entführen und seine Alltagssorgen für eine Zeit vergessen machen zu können.“

Die mit dem Live Entertainment Award (LEA) ausgezeichnete Revue wurde nach ihrer vielbeachteten Weltpremiere im Dezember 2019 im Admiralspalast in Berlin und einer ausverkauften ersten Gastspielserie weiterentwickelt und inhaltlich wie optisch aufwendig überarbeitet. Wie Berlin, die Stadt, die sich immerzu verändert, verändert sich auch BERLIN BERLIN. „So können wir noch mehr von der Club-Atmosphäre der 20er einfangen und noch intensiver erlebbar machen, wie alles damals stattgefunden hat – schräge, authentische Charaktere inklusive“, freut sich Regisseur und Autor Christoph Biermeier. „Wir erzählen BERLIN BERLIN bewusst nicht nur aus der Zeit von 1920 heraus, sondern auch aus unserer Gegenwart, die uns gerade wieder vor große Herausforderungen stellt.“ Die Nacht ist eine Sünde wert BERLIN BERLIN versammelt die Größen der Berliner Blütezeit von 1927 bis 1933 in einem Potpourri an Szenen, die so provokant und schillernd sind wie die Dekade selbst. Der charismatische Conférencier, der „Admiral“, erzählt pikante und verbriefte Anekdoten aus der Hauptstadt des Lasters und wagt mit dem 30-köpfigen Ensemble das Abenteuer auf Messers Schneide zwischen Wirtschaftskrise und ungebremster Vergnügungslust. Die Musik und die großen Stars ihrer Zeit erleben eine brillante Renaissance: In einem Moment keifen sich die Stilikone Marlene Dietrich und die Femme fatale und Selbstdarstellerin Anita Berber mächtig an, im nächsten landen Dramatiker Bertolt Brecht und Komponist Kurt Weill mit ihrer Dreigroschenoper einen unerwarteten Hit. Die unvergleichliche Skandaltänzerin Josephine Baker versetzt die Herren und Damen mit ihren ekstatischen Bewegungen in helle Aufregung, und die Comedian Harmonists erinnern sich an den weiten Weg bis zu ihren das Jahrhundert überdauernden Ohrwürmern. Funken sprühen, wenn die Revuegirls ihre Beine zu Tänzen wie Charleston, Lindy Hop, Tango, Foxtrott und Swing schwingen und das BERLIN BERLIN-Orchestra mit über 30 zeitgemäß arrangierten deutschen und englischsprachigen Glanznummern wie „Bei mir bist du schön“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Puttin’ on the Ritz“ und „Mackie Messer“ zum Tanz auf dem Vulkan einlädt. Schließlich jedoch finden Modernität, Innovationslust und Freiheit mit der Machtergreifung der Nazis auf der Bühne wie in der Realität ein jähes Ende. Der Mythos aber lebt weiter! Eine Zeit, in der es keine Grenzen gab „BERLIN BERLIN erzählt von einer Zeit, in der die Stadt zum internationalen Schmelztiegel wurde, zum Brennpunkt für alle politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse. Eine Welt, in der alles möglich war und in der es keine Grenzen gab“, sagt Regisseur Christoph Biermeier. „Das Lebensgefühl der 20er Jahre wird mit großer Wirkungskraft an das Publikum weitergegeben.“ Für den angemessenen Sound der Show sorgen Musical Supervisor Gary Hickeson sowie Richard Morris, der die Arrangements schrieb. „Wir fangen das authentische Bild der 20er mit deutschen Titeln ein, aber auch mit internationaler Musik, die damals in die Stadt hineinströmte. Das war eine regelrechte Explosion an Musikstilen, die damals zusammenkamen, vom Berliner Schlager über amerikanischen Jazz bis hin zur Vokalmusik der Comedian Harmonists“, erläutert Hickeson. „Ein furioses, mitreißendes Spektakel“ „Die Golden Twenties als großes Spektakel: Zum Neustart frischte das Team die Szenen visuell mit Berlin-Flair auf. Das bekommt der Revue gut! Geblieben ist die Rasanz, mit der die Show durch die fiebrigen Jahre der purzelnden Tabus schlaglichtert“, schreibt die Hannoversche Allgemeine Zeitung über die Berlin-Premiere in 2021.

„BERLIN BERLIN ist eine Sensation, ein furioses, mitreißendes Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen darf!“, urteilt die Berliner Morgenpost über die Weltpremiere. „Unterhaltung mit Haltung – eine Show mit Tiefgang, die die 20er Jahre sehr gut einfängt“, attestiert das WDR 5 Morgenecho.

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