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Schärfere Corona-Maßnahmen für Frankfurt beschlossen

08.10.2020 | 15:00 Uhr | Service
Schärfere Corona-Maßnahmen für Frankfurt beschlossen

Update vom 08.10.2020:

Am heutigen Donnerstag (08.10.) wurden wie angekündigt die ab dem morgigen Freitag geltenden Corona-Maßnahmen konkretisiert. Eine der wichtigsten Beschlüsse ist, dass die Sperrstunde um eine Stunde verkürzt wurde und nun erst von 23 Uhr bis 6 Uhr gelten wird. Damit gleicht Frankfurt den Beschluss an die der Städte Offenbach und Berlin an. 

„Einheitliche Regeln schaffen Akzeptanz und Vertrauen“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann nach der Sitzung. „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass es keinen regionalen Flickenteppich aus Corona-Regeln gibt.“ 

Auch bei „Herbst in der Stadt“ liegt nun eine Lösung auf dem Tisch. Das Hygienekonzept wurde verbessert, Eröffnung mit dem Oberbürgermeister ist jetzt am Freitag, 9. Oktober, um 12 Uhr. Feldmann sagte: „Gründlichkeit vor Schnelligkeit, das ist in der Corona-Pandemie zentral. Ich will, dass Eltern ein gutes Gefühl haben, wenn sie mit ihren Kindern über den Markt schlendern oder sie eine Runde auf dem Karussell drehen lassen.“ 

Ferner hat der Verwaltungsstab in seiner Sitzung präzisiert, auf welchen Plätzen, Orten und Anlagen von Freitag, 9. Oktober, an bis mindestens Ende kommender Woche ein Alkoholverbot gilt. Der Konsum von alkoholischen Getränken ist laut der beschlossenen Allgemeinverfügung auf folgenden öffentlichen Plätzen, Orten und Anlagen ganztägig verboten: 

Friedberger Platz, Luisenplatz, Matthias-Beltz-Platz, Kalbächer Gasse und Große Bockenheimer Straße vom Opernplatz bis einschließlich Hauptwache, Zeil, Opernplatz, Liebfrauenberg mit Vorplatz der Kleinmarkthalle, Schäfergasse, Kaiserhofstraße, Bockenheimer Landstraße ab Niedenau in Richtung Opernplatz, Kettenhofweg ab Niedenau in Richtung Alte Oper, Kaisersack, Kaiserstraße, Bahnhofsvorplatz, Taunusstraße, Münchenerstraße, Elbestraße, Moselstraße, Niddastraße, Allerheiligenstraße, Altsachsenhausen mit der Großen Rittergasse, Kleinen Rittergasse, Frankensteinerstraße, Paradiesgasse mit Paradieshof, Klappergasse, Neuer Wall, Affentorplatz. 

Die Allgemeinverfügung enthält außerdem eine Übersicht der Einkaufsstraßen, in denen ab dem 9. Oktober bis mindestens Ende kommender Woche das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben ist:

Demnach ist im Bereich der Berger Straße, der Schweizer Straße einschließlich des Schweizer Platzes, der Leipziger Straße, der Zeil, der Goethestraße, des Oeder Wegs vom Anlagenring bis zur Glauburgstraße, der Neuen Kräme, der Königsteiner Straße, der Braubachstraße, der Münchener Straße und der Kaiserstraße sowie auf der Kalbächer Gasse und der Großen Bockenheimer Straße vom Opernplatz bis einschließlich Hauptwache die Maske zwischen 8 bis 22 Uhr Pflicht. Ausgenommen sind die Bereiche bestuhlter Außengastronomie. 

Weitere Maßnahmen und Empfehlungen findet Ihr im ursprünglichen Newsbeitrag weiter unten! 

„Die Lage ist ernst“, sagten Feldmann, Becker und Majer. „Wir sind fest davon überzeugt: Die Mehrheit der Frankfurterinnen und Frankfurter versteht, dass die von uns beschlossenen Maßnahmen notwendig sind, um die Pandemie einzudämmen. Unser Ziel ist, einen erneuten Lockdown zu verhindern. Dieser hätte dramatische gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen.“

Ursprünglicher Beitrag:

Wie wir Euch bereits gestern berichtet hatten, sind die Fallzahlen der mit dem Corona-Virus infizierten Menschen in Frankfurt in den letzten Tagen deutlich angestiegen. In den vergangenen sieben Tagen lag die Zahl der Neuinfektionen in Frankfurt bei 46,5 (Stand 6. Oktober 11 Uhr). Damit steht Frankfurt kurz vor Erreichen der vierten Warnstufe des Präventions- und Eskalationskonzeptes des Landes Hessen. 

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer haben heute die Maßnahmen vorgestellt, die beschlossen wurden, um einen weiteren Anstieg der Fallzahlen zu verhindern. Konkret erfordert die neue Eskalationsstufe ein konsequentes Beschränkungskonzept, um die Pandemie einzudämmen, sowie eine engere Zusammenarbeit mit dem COVID-19-Planungsstab des Hessischen Sozialministeriums und den Versorgungseinrichtungen. 

Die wohl drastischste Maßnahme ist die Einrichtung einer Sperrstunde ab 22 Uhr, die – wie der Rest der Maßnahmen – ab Freitag (09.10.) bis zunächst zum 18. Oktober gelten soll. Die Sperrstunde betrifft in erster Linie die Gastronomie – Restaurants ebenso wie Bars und Kneipen. Nicht betroffen sind Kinos, Theater und Konzerte, immer vorausgesetzt, es gibt ein entsprechendes Hygienekonzept, das auch konsequent eingehalten wird. 

Auch diskutiert wird die Durchführung von „Herbst in der Stadt“, das wir Euch gestern vorgestellt haben. Bevor diese Veranstaltung an verschiedenen Stellen in der Innenstadt startet, wird noch entschieden werden, ob es reicht, das Hygienekonzept zu verschärfen. Die für Donnerstag um 12 Uhr geplante Eröffnung wird allerdings verschoben werden müssen, was wiederum ein herber Rückschlag für die beteiligten Schausteller ist. Wir halten Euch hier natürlich auf dem Laufenden. 

Das sind die Corona-Maßnahmen, die ab dem 09.10. für Frankfurt gelten: 

- Es gilt eine Sperrstunde für die Gastronomie ab 22 Uhr bis 6 Uhr

- Beschränkung der Personenanzahl bei privaten Feiern im öffentlichen Raum auf 25 Personen, im privaten Raum auf 10

- In hoch frequentierte Einkaufsstraßen und Einkaufszentren gilt die Pflicht, einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Welche Straßen das genau betrifft, wird am Donnerstagvormittag festgelegt. Wichtig ist auch zu wissen, dass die immer häufiger genutzten Kinnvisiere NICHT als Ersatz für einen Mund-Nasenschutz gelten, da sie aus virologischer Sicht keinen Schutz bieten.

- Im öffentlichen Raum wird der Konsum von Alkohol ganztägig verboten. Das gilt für Plätze, Straßen und Grünflächen. Auch das wird am Donnerstag noch einmal konkretisiert werden.

- Für religiöse Feiern gilt eine Maskenpflicht analog zu Gottesdiensten.

-  Im Individualverkehr wird bei mehreren Personen ein Mund-Nase-Schutz empfohlen.

Zusätzlich wird in der kommenden Woche noch darüber beraten, ob eine Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen angeordnet werden soll. 

„Einen Grund für Panik gibt es nicht“, sagen Feldmann und Majer bei der Pressekonferenz, unterstrichen aber: „Die Lage ist ernst. Jetzt kommt es auf jeden Einzelnen an. Halten Sie Abstand, tragen Sie Maske und waschen Sie Ihre Hände regelmäßig. Und: Wenn Sie eine Feier planen, überlegen Sie, ob sich diese nicht verschieben oder in einem kleineren Rahmen organisieren lässt. Bedenken Sie: Allein Ihr Verhalten entscheidet mit über den Verlauf der Pandemie.“

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