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SCHIRN lädt zum Open Air Kino auf den Wiesenhüttenplatz

17.08.2020 | 10:20 Uhr | Kultur
SCHIRN lädt zum Open Air Kino auf den Wiesenhüttenplatz

MITTWOCH BIS FREITAG, 19.–21. AUGUST 2020, JEWEILS AB 20.30 UHR

EINTRITT FREI 

Die SCHIRN Kunsthalle lädt auch in diesem Jahr nach dem großen Erfolg im vergangenen Sommer wieder an drei Abenden im August zum Open Air Kino ein. Dieses Mal stehen die Filme ganz im Zeichen der kommenden Ausstellung „We Never Sleep“ (24. September 2020 – 10. Januar 2021). Auf dem Wiesenhüttenplatz (nahe dem Hauptbahnhof) werden von Mittwoch, dem 19. August bis Freitag, dem 21. August 2020, jeweils um 20.30 Uhr Klassiker des Agentenfilms gezeigt. 

Denn in der Ausstellung werden die Faszinationskraft der Spionage als Quelle künstlerischer Inspiration beleuchtet. Die Schirn zeigt Gemälde, Fotografien, Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen mit Werken von rund 40 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Das Bild und der Mythos des Spions wurde in der Populärkultur maßgeblich durch Spionageromane und Agentenfilme geprägt. In der Ausstellung wird daher auch eine Auswahl originaler Filmplakate sowie Exzerpte bekannter Spionagefilme zu sehen sein. Und als kleinen Appetitmacher gibt es nun schon mal drei exquisite Agentenfilme zu sehen. 

Dabei wird in dem internationalen Filmprogramm des Schirn Open-Air-Kinos der Facettenreichtum dieses Genres beleuchtet. Gezeigt werden die Filme Das Leben der Anderen (2006), Alphaville, une étrange aventure de Lemmy Caution (1965) und The Conversation (1974). Das Programm wird begleitet durch animierte Vorfilme aus der ARTE Reihe „Spioninnen“, in der ehemalige Agentinnen über ihre geheimdienstlichen Aufträge berichten. 

Alle Filme werden in der Originalsprache gezeigt, Alphaville und The Conversation mit deutschen Untertiteln. Die Vorfilme der ARTE Reihe beginnen um 20.30 Uhr, der jeweilige Spielfilm um 20.45 Uhr. Ab 18 Uhr bietet das Team von YokYok Kiosk kühle Drinks und Snacks an. Der Eintritt ist frei.  

HYGIENEMASSNAHMEN

Um den Besuch des Schirn Open-Air-Kinos auch während der Corona-Pandemie sicher zu gestalten, wurden in Abstimmung mit den zuständigen Behörden umfassende Schutz- und Hygienemaßnahmen entwickelt. Es gilt u. a. die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern, die Nies- und Hust-Etikette einzuhalten und vor Ort die Kontaktdaten zu hinterlassen. 

ALLE FILME IN DER ÜBERSICHT 

MITTWOCH, 19. AUGUST 2020, 20.45 Uhr

DAS LEBEN DER ANDEREN, 2006, 137 Min.

Das preisgekrönte Drama von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck widmet sich den systematischen Überwachungs- und Kontrollstrategien des DDR-Staates: Der linientreue Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler wird beauftragt, den Dramatiker Georg Dreyman und seine Lebensgefährtin, die Schauspielerin Christa-Maria Sieland zu beschatten. Die intimen Einblicke in den persönlichen Lebensbereich des Paares lassen ihn zunehmend die Distanz zu seinen Überwachungsopfern verlieren, die Trennung zwischen Täter und Opfer wird aufgelöst.

VORFILME DER ARTE-SERIE „SPIONINNEN“: „SPIONAGEABWEHR À LA FRANÇAISE“ UND „IM DIENSTE DES KGB“

DONNERSTAG, 20. AUGUST 2020, 20.45 Uhr

ALPHAVILLE, UNE ÉTRANGE AVENTURE DE LEMMY CAUTION, 1965, 89 Min.

In Jean-Luc Godards Neo-Noir-Film begibt sich der Privatdetektiv Lemmy Caution auf die Suche nach dem vermissten Agenten Henry Dickson, der in der Stadt Alphaville verschwunden ist. Alphaville steht unter der Kontrolle eines Zentralcomputers, der dem Gesetz der Logik folgt und Gefühle und freie Gedanken der Bewohnerinnen und Bewohner unterdrückt. Godards dystopische Erzählung kombiniert Stereotypen aus dem Kriminal- und Agentenfilm mit Science-Fiction-Elementen und verweist kritisch auf die Gefahren staatlicher Überwachungsstrategien.

VORFILME DER ARTE-SERIE „SPIONINNEN“: „DIE LADY UND DER DIKTATOR“ UND „VERWANDLUNGSKÜNSTLERIN DER CIA“ 

FREITAG, 21. AUGUST 2020, 20.45 Uhr

THE CONVERSATION, 1974, 109 Min.

Der Überwachungsexperte Harry Caul wird beauftragt, ein junges Paar zu observieren und dabei Zeuge eines Mordes. Francis Ford Coppolas Thriller schildert die moralische Entwicklung seiner Hauptfigur, die zunehmend an Schuldgefühlen und paranoiden Zügen leidet. Die Verflechtung der filmischen Erzählung mit den heimlichen Tonmitschnitten der Überwachung wirft Fragen nach den Grenzen des öffentlichen und privaten Lebens auf.

VORFILME DER ARTE SERIE: „DAS MÄDCHEN UND DER CHEFSPION“ UND „FERIEN MIT DEM MOSSAD“

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