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Stadtentwicklungsbüro erarbeitet Zukunftsvision für Frankfurter Bahnhofsviertel

21.07.2023 | 18:21 Uhr | Stadtgeflüster
Stadtentwicklungsbüro erarbeitet Zukunftsvision für Frankfurter Bahnhofsviertel

Mitte Juli fand ein Dialogforum im Frankfurter Bahnhofsviertel statt, zu dem etwa 80 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen wie Gewerbe, Gastronomie und Anwohnerschaft eingeladen waren. Die Veranstaltung wurde vom Präventionsrat der Stadt und dessen Geschäftsführer Klaus-Dieter Strittmatter organisiert und fand in den Räumlichkeiten der Deutschen Vermögensberatung statt.

Neben Oberbürgermeister Mike Josef nahmen auch die Dezernentinnen und Dezernenten Annette Rinn (Ordnung und Sicherheit), Elke Voitl (Soziales und Gesundheit), Wolfgang Siefert (Mobilität) und Marcus Gwechenberger (Planen und Bauen) sowie Claudia Gabriel, Leiterin der Stabsstelle "Sauberes Frankfurt", und Polizeipräsident Stefan Müller an den Gesprächen teil. Die Vorsitzenden des Regionalrats Bahnhofsviertel, Christine Heinrichs und Arno Börtzler, moderierten die Veranstaltung.

Die Gespräche zeigten die komplexe Situation und die vielschichtigen Zusammenhänge des Themas auf. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die bereits ergriffenen Maßnahmen, wie die Gründung des Koordinierungsbüros Bahnhofsviertel, der verstärkte Einsatz von Stadt- und Landespolizei, regelmäßige Straßenreinigungen und die Einrichtung eines Hygienecenters am Zentrum Weser 5, bereits erste Erfolge gezeigt haben. Es wurde jedoch betont, dass noch weitere Schritte für eine umfassende Lösung erforderlich sind.

Oberbürgermeister Josef fasste die Diskussionen zusammen: "Es gibt keine Patentrezepte für unser Bahnhofsviertel. Wir müssen uns trauen, Maßnahmen umzusetzen und zu testen. Nur so kann es zu einer Verbesserung kommen. Am Ende geht es darum, bei den unterschiedlichen Zuständen im Bahnhofsviertel Fortschritte zu erzielen. Deswegen bin ich dankbar für jede gute Idee."

Parallel zu den aktuellen Maßnahmen wird das Stadtentwicklungsbüro Urbanista im Auftrag der Stadt Frankfurt eine langfristige Zielvision für das Bahnhofsviertel erarbeiten. Ziel ist es, realistische Zukunftsszenarien für das Viertel in den nächsten Jahrzehnten zu entwickeln. "Unsere bisherigen Maßnahmen im Bahnhofsviertel greifen im Hier und Jetzt. Für eine langfristige Verbesserung brauchen wir allerdings auch belastbare Zukunftsthesen", erklärte die zuständige Sozialdezernentin Elke Voitl.

Das Büro soll im kommenden September mit der Arbeit beginnen. Zunächst wird eine umfassende Bestandsaufnahme durchgeführt, die auf den Erkenntnissen des städtischen Koordinierungsbüros basiert. Anschließend sollen bis zum Frühjahr 2025 gemeinschaftlich getragene Ziele und konkrete Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Akteuren des Viertels entwickelt werden.

Das Hamburger Unternehmen Urbanista, eines der führenden Büros für partizipative Stadtentwicklung und urbane Zukunftsstrategien, wird das Projekt begleiten. In der Vergangenheit war das Unternehmen bereits für das Projekt "Mach Deinen Bügel" am Ben-Gurion-Ring in Frankfurt tätig.

Das städtische Koordinierungsbüro, das seit seiner Gründung im Frühjahr dieses Jahres aktiv ist und dem Sozialdezernat angegliedert ist, hat bereits spürbar zur Verbesserung der Situation im Viertel beigetragen. Die Mitarbeitenden des Büros analysieren die Situation vor Ort, stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und leiten Anliegen, Ideen oder Hinweise an die zuständigen Stellen weiter.

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