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Tanzen für mehr Toleranz

02.09.2017 | 10:42 Uhr | Stadtgeflüster
Tanzen für mehr Toleranz

Peter Feldmann ruft bei ,Liebe ist unsere Religion – Musik ist unsere Sprache‘ zum friedlichem Miteinander auf

(kus) Künstler, Clubmacher und Gastronomen – sie haben sich zusammengetan, um am 1. September Menschen aller Hautfarben, Religionen und Weltanschauungen auf dem Roßmarkt zu vereinigen. „Liebe ist unsere Religion – Musik ist unsere Sprache“ lautete das Motto der Veranstaltung, die nicht nur wie viele politisch geprägte Kundgebungen ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Angst, sondern vor allem für das Miteinander setzen wollte. Das Datum haben die Organisatoren Sia Sanei und Christian Rindermann nicht bewusst gewählt, und dennoch war es passend: Der 1. September ist in Deutschland seit den sechziger Jahren der offizielle Anti-Kriegs- und Weltfriedenstag.

Oberbürgermeister Peter Feldmann übernahm die Schirmherrschaft für die bunte Demonstration in der Frankfurter Innenstadt. „‚Liebe ist unsere Religion – Musik ist unsere Sprache‘ ist eine wunderbare Überschrift für eine Veranstaltung, bei der es um Verständigung geht. Kaum etwas baut so leicht Grenzen ab – auch Grenzen in den Köpfen – wie Musik. In ihr stecken so viel positive Energie, so viele Erinnerungen, die Menschen ganz gleich welcher Herkunft teilen. Wer gemeinsam Songs und Stücke hört, wer singt oder tanzt, fühlt sich eins", betonte er.

Sanei und Rindermann sind seit zwei Jahrzehnten als DJs und Veranstalter in Frankfurts Nachtleben aktiv. „Wir wollten schon lange etwas machen, bei dem nicht der Kommerz, sondern die Toleranz im Vordergrund steht“, sagte Rindermann. Nach und nach wuchs die Idee der bunten, friedlichen Kundgebung auf dem Roßmarkt. Ihre Veranstaltung sollte ein Gegengewicht zu den eher politischen Demonstrationen der vergangenen Monate bilden: „Wir möchten zeigen, dass die Welt, in der wir leben, keine Welt ist, vor der man Angst haben muss. Frankfurt ist europäisch, international, religionsübergreifend und tolerant.“

Unterstützung bekamen Sia Sanei und Christian Rindermann unter anderem von Alex Azary, Mengi Zeleke, Ata Macias, Moses Pelham, Chima und den Ardinast Brüdern.

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