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Umarmen – Frankfurts Song zur Coronakrise.

05.04.2020 | 10:47 Uhr | Kultur
Umarmen – Frankfurts Song zur Coronakrise.

Was einem im Leben wirklich etwas bedeutet merkt man oft erst dann, wenn es nicht mehr da ist. Im Moment wird vielen Menschen klar, wie wichtig Umarmungen für sie sind. Das, was vor ein paar Wochen noch Alltag war, ist jetzt nicht mehr möglich – oder, wie es in dem Song „Umarmen“ heißt: „Was wir so dringend brauchen, bringt Leiden und Schmerz.“ Das Lied ist ein Projekt von dem Musiker Matthias Keller, der als Mitglied der „U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern“ auch über die Grenzen von Frankfurt hinaus bekannt geworden ist. Mitte März hat er etwa 30 Menschen aus der lokalen Musik- und Kulturszene aus dem Großraum Frankfurt dazu bewegt, den Song in den eigenen vier Wänden einzusingen und sich dabei zu filmen. Zu den Teilnehmern des Projekts ANDERTHALBMETERMENSCHEN gehören u.a. hr3-Moderator Tobias Kämmerer, Kerstin Pfau von den Rodgau Monotones, Gitarrist Ali Neander, Schauspielerin und Sängerin Sabine Fischmann, Grüne Soße Festival Initiatorin Maja Wolff, Singer/Songwriterin Isabel Jasse oder auch Komikerin Stefani Kunkel (die Hilde aus Bornheim). 

Das Ergebnis ist ein Song, der unter die Haut geht, der aber auch Hoffnung macht. Bewegt zum Schreiben des Liedes wurde Keller durch die Erfahrung, dass er seine Eltern nicht mehr in den Arm nehmen durfte, nachdem er ihnen Einkäufe vorbeigebracht hatte. Etwas, was man bislang ganz natürlich, fast so nebenbei gemacht hat, darf im Moment nicht sein, um eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Die Menschen müssen anderthalb Meter Abstand zueinander halten, was dem Musik-Projekt seinen Namen gab. Nachdem der Song geschrieben und die einzelnen Beiträge aufgenommen waren, hat Video-Editor Thomas Klieber daraus einen wirklich schönen Videoclip geschnitten. Die finale Abmischung des Songs aus den vielen verschiedenen Quellen hat Musikproduzent Markus Löhr übernommen.   

Das Lied spricht den Menschen aus der Seele. Es ist ein sehr trauriger Song, der am Ende aber auf wundervolle Art Mut macht. Denn: „Irgendwann ist alles vorüber und wir werden uns umarmen“ – und das wird dann eine Umarmung sein, die wir niemals vergessen werden! 

Alle, die an diesem Projekt mitgemacht haben, haben dies mit viel Leidenschaft und völlig ohne Gage gemacht – und das, obwohl gerade auch Künstler finanziell schwer unter der Corona-Krise zu leiden haben. Die Einnahmen, die mit dem Song erzielt werden, gehen vollständig an ÄRZTE OHNE GRENZEN. Mehr Infos zu dem Projekt und den Teilnehmer*innen findet Ihr auch unter: https://www.anderthalbmetermenschen.de/

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