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Unterführung am Bahnübergang in Nied soll schneller kommen

07.10.2020 | 16:16 Uhr | Stadtgeflüster
Unterführung am Bahnübergang in Nied soll schneller kommen

Schon lange gilt der Bahnübergang an der Oeserstraße in Frankfurt-Nied als echtes Ärgernis mit hohem Gefahrenpotential. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu langen Wartezeiten und brenzligen Situationen. Trauriger Höhepunkt war der tragische Tod eines 16jährigen Mädchens im Mai 2020. Jetzt wird endlich gehandelt – zumindest wurde das  im Rahmen eines Ortsgesprächs versprochen, zu dem Bürgerinnen und Bürger von Frankfurt-Nied den Verkehrsdezernenten der Stadt Frankfurt am Main, Klaus Oesterling, und den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen eingeladen hatten. Dabei stellten die Stadt Frankfurt am Main und die Deutsche Bahn ihren gemeinsamen Maßnahmenplan für den Bahnübergang vor. In drei Stufen soll der Bahnübergang beseitigt und durch eine Personenunter- und Überführung für den Fahrzeugverkehr ersetzt werden. 

Als erste Stufe ist die Erneuerung der gesamten Bahnübergangssicherungsanlage vorgesehen. Bis zum Jahr 2021 wird die gesamte Technik erneuert und um eine Lichtzeichenanlage als zusätzliche Sicherungsmaßnahme für die Straßenverkehrsteilnehmer ergänzt. Der Bahnübergang Oeserstraße wird dann ab Dezember 2021 zusammen mit der Lichtzeichenanlage durch eine sich annähernde Zugfahrt angesteuert. Das heißt, die Schranken schließen damit automatisch und der örtliche Schrankenposten erteilt dann die abschließende Freigabe nach Überprüfung. 

In einem zweiten Schritt soll dann der im Rahmen der Bau der Personenunterführung als separate Maßnahme bereits früher als geplant durchgeführt werden. Vereinfachte Baugenehmigungsverfahren sollen u.a. dabei helfen, dass die Unterführung für Fußgänger und Radfahrer bereits bis 2023/2024 in Betrieb genommen werden kann, was die Verkehrssituation am Bahnübergang weiter entspannen würde. 

Stufe drei sieht dann den endgültigen Wegfall des Bahnübergangs vor. Dafür soll die Planung der Straßenunterführung beschleunigt werden und das Planrecht herbeigeführt werden, damit diese bereits in weniger als zehn Jahren zur Verfügung steht. Die Realisierung wird durch Bahn- und Stadtmittel finanziert. 

Mit dem Ziel, Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse zu verkürzen, haben die DB und die Stadt eine gemeinsame Taskforce gebildet. Damit sollen kurz-, als auch mittelfristige Lösungen schneller vorangetrieben werden. Damit die verkehrliche Situation für die Verkehrsteilnehmer vereinfacht wird, prüft die Stadt auch eine Änderung der Verkehrsführung.

Bleibt zu hoffen, dass all diese Maßnahmen wirklich und zeitnah umgesetzt werden und letztendlich dabei helfen, die Verkehrslage an dieser Stelle für alle sicherer zu machen.

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