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Weltpremiere für "Montevideo" Musical im Theatrallalla

02.11.2017 | 16:16 Uhr | Kultur
Weltpremiere für 'Montevideo' Musical im Theatrallalla

Der Komödienklassiker „Das Haus in Montevideo“ von Curt Goetz, der 1945 in New York uraufgeführt und zwei Mal erfolgreich fürs Kino verfilmt wurde, scheint wie gemacht für das Theatrallalla Theater. Doch Intendant und Regisseur Thomas Bäppler-Wolf wollte eines der meistgespielten Stücke auf deutschen Bühnen nicht einfach in der bekannten Adaption aufführen. Und so hat Bäppi aus dem Klassiker mit Genehmigung der Erben von Curt Goetz kurzerhand ein Musical gezaubert. Die Bearbeitung des Stücks und die Texte der Songs stammen von ihm, während die Musik von Gabriel Groh komponiert wurde.

Die Geschichte wurde in die 1950er verlegt, doch ansonsten bleibt sie dem Original weitgehend treu: Professor Doktor Traugott Nägler (Bäppi) ist ein Moralapostel, wie er im Buche steht. Mit seiner Frau Marianne (Ute Ehrenfels) und den gemeinsamen zwölf Kindern führt er ein einfaches, aber sittsames Leben. Damit dieses auch ein solches bleibt, war Traugott vor siebzehn Jahren dafür verantwortlich, dass seine unehelich schwanger gewordene Schwester von Zuhause verbannt wurde. Nun ist sie tot und hat ausgerechnet Atlanta (Eva Völl), der ältesten Tochter ihres Bruders, ein stattliches Erbe hinterlassen. Nach anfänglichem Widerstand erklärt sich Traugott bereit, gemeinsam mit dem Pfarrer (Bastian Korff) und Atlanta nach Montevideo zu reisen, um das Erbe anzutreten. Doch was ihn dort erwartet, stellt nicht nur sein moralisches Empfinden auf eine verdammt harte Probe…

Die Musical-Version von „Das Haus in Montevideo“ ist ein ganz großes Vergnügen. Die Neubearbeitung des Klassikers sorgt mit komödiantischem Timing par excellence, mit witzigen Dialogen, ein klein wenig Slapstick und eingängigen Songs dafür, dass die knapp zwei Stunden Spielzeit (plus der etwa 30minütigen Pause) wie im Flug vergehen. Einige Szenen wie etwa ein Gespräch zwischen Traugott und seinem sehr einfach gestrickten Schwiegersohn in spe, herrlich gespielt von Marcel Schilling, sorgen für regelrechte Lachsalven.

Auch wenn das Stück ein klein wenig verändert wurde und um einen Hauch Lokalkolorit erweitert wurde, so bleibt der Charme der beliebten Vorlage doch hundertprozentig erhalten. Und es ist diese das Gemüt wohlig wärmende Mischung aus ungezügeltem Humor, klassischem Charme und ins Ohr gehenden Liedern, die in Kombination mit dem von großer Spielfreude erfüllten Auftreten der Darsteller diesen Besuch im „Haus in Montevideo“ so empfehlenswert macht.

Das Stück ist ab sofort bis zum 08. Dezember dienstags bis freitags um 20 Uhr in Bäppis Theatrallalla Theater zu sehen. Weitere Infos und Tickets bekommt Ihr HIER

 

 

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