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Zweitausendsiebzehn bringt den Abschied von Zweitausendeins

06.01.2017 | 09:35 Uhr | Lieblingsorte
Zweitausendsiebzehn bringt den Abschied von Zweitausendeins

Und wieder muss sich das Frankfurter Stadtbild von einer echten Institution verabschieden. Ende März schließt mit dem 1974 eröffneten Laden die letzte der einst 14 Filialen der Kult-Buchhandlung Zweitausendeins. Die alternative Verlags- und Buchhandelsfirma war seit ihrer Gründung im Jahr 1969 für einige wirklich großartige Veröffentlichungen verantwortlich und war für Viele der Anlaufpunkt, wenn es um kuriose oder vergriffene Bücher und Schallplatten ging. Das „Merkheftchen“, der kleinformatige Zweitausendeins-Katalog, wurde regelmäßig studiert und nach Besonderheiten durchforstet. Und ein Besuch in dem Geschäft neben dem Parkhaus Hauptwache war eigentlich immer eine große Freude, da man hier eigentlich immer ein besonderes Schnäppchen finden oder neue Entdeckungen machen konnte. Ob Bücher, CDs oder Filme – bei Zweitausendeins zu stöbern, gehörte für viele Frankfurter einfach zum Alltag.

Doch nicht zuletzt die zunehmende Macht der Online-Versandriesen und das sich stetig ändernde Kaufverhalten der Kunden haben nun dazu geführt, dass der Betrieb nicht länger aufrechterhalten werden kann. Obwohl Robert Eglhofer, der 2013 das Geschäft von der Zentrale in Leipzig übernommen hatte, gemeinsam mit seinem  2016 ausgestiegenen Partner Conny Künkel viel Geld in den Erhalt des Ladens gesteckt hat und das gesamte Team mit viel Leidenschaft und Herzblut gegen das drohende Aus gekämpft haben, fielen die Umsätze derart ernüchternd aus, dass jetzt schweren Herzens ein Schlussstrich gezogen werden muss. Und so wird Zweitausendeins in Frankfurt ab dem 31.03.2017 Geschichte sein.

Veränderungen wie diese sind unvermeidbar und leider auch Normalität. Doch gerade wenn solche Traditionsgeschäfte schließen müssen, die für einige Zeit auf ihre Art auch das kulturelle Leben der Stadt geprägt haben, dann ist das schon schmerzhaft. Wir sagen daher traurig „Tschüss, Zweitausendeins“ und wünschen allen Mitarbeitern viel Glück und alles Gute für die Zukunft!

Im Internet wird es Zweitausendeins weiterhin geben: http://www.zweitausendeins.de/

 

 

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