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November 2020
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Zucchini-Gratin provençalisch

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Für 6 Personen: 2 Zwiebeln, je 2 rote und grüne Paprikaschoten, 2 Auberginen, 1 kg kleine Zucchini, 1 Kg Fleischtomaten, 1 Zehe Knoblauch, 50 g frisch geriebener Parmesan, 30 g geriebenes Toastbrot ohne Rinde, 5 EL Olivenöl, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 TL getrockneter Thymian, 1 TL getrockneter Salbei. Butterflöckchen.

Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden, Paprikaschoten aufschneiden, Kerne und weiße Scheidewände entfernen und das Fruchtfleisch in schmale Streifen schneiden. Auberginen, Zucchini und Tomaten in Scheiben schneiden, Knoblauchzehe durchpressen, Parmesan und Brot vermischen. Die Hälfte des Öls erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen, Knoblauch und Paprika zufügen, salzen, pfeffern und unter wiederholtem Umrühren weich schmoren. Nach und nach die Auberginenscheiben hinzu geben, unterrühren, die Hälfte der Kräuter zugeben und gleichfalls garen. Alles in eine ofenfeste Form umfüllen und abwechselnd mit Zucchini- und Tomatenscheiben bedecken. Salzen, pfeffern, das restliche Öl darüber träufeln und mit den Kräutern bestreuen. In den auf 180° geheizten Ofen schieben und 30 Minuten backen. Herausnehmen, die Käse-Brotmischung darüber streuen, mit Butterflöckchen belegen und in weiteren 15 Minuten überbacken.

Als fleischloses Hauptgericht zu Pellkartoffeln; als Beikost zu Lamm oder Fisch.

Mit Waldemar Thomas bei Zucchini-Heeg in Mömbris

Adi und Monika Heeg gelangten einst als Aussteiger auf die Hofstelle im Kahlgrund. Nachdem sie die Landwirtschaft auf dem Hof wieder entfacht hatten, ging es schnell aufwärts. Seit 1982 ernährt der Öko-Bauernhof den Mann, die Frau und die Kinder. Jedenfalls so gut; daß sich die Heegs heute nicht mehr vorstellen können, jemals wieder als Bankkaufleute zu arbeiten. Auch seien 15 Jahre hinter dem Schreibtisch schließlich genug gewesen.

Zweitausend Legehennen haben heute Auslauf, und wie viele davon der Fuchs oder der Marder holt, das weiß kein Mensch. Eier gibt es jedenfalls, und ab und zu Masthähnchen. Sowie Speiseweizen, Brot und Brötchen von eigenem Getreide; für den Markt zugekauft oder mit Kollegen getauscht wird nur aus kontrolliert-biologischer Produktion.

Dann sind da noch Tomaten. Und Zucchini, deren Ernte zurzeit beginnt. Bereits die Blüte der Zucchini sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch lecker. Man füllt sie etwa mit Forellenmousse und serviert Schnittlauchsauce dazu oder gibt, wie 3 Sterne-Koch Harald Wohlfahrt in Baiersbronn, gehackte Paprika hinein, zieht die gefüllten Blüten durch Tempurateig und backt sie in Öl goldgelb aus. Monika Heeg lobt ihre Zucchini der Sorte Ambassador, sie sehen dunkelgrün aus, glänzen und zeichneten sich durch schönen Geschmack aus. Man kann sie im Gemüsefach des Kühlschranks für kurze Zeit lagern, solle sie aber so frisch wie möglich zubereiten, da sie bald erschlaffen. Die Konsistenz werde unangenehm gummiartig, der Geschmack leide. Schon gar nicht sollten Zucchini mit Tomaten oder Obst zusammen aufgehoben werden. Denn daß von ihnen abgesonderte Ethylen lässt die Zucchini schneller verderben.

Dass Zucchini, die in Frankreich und England Courgettes heißen, bei uns auch Gemüse- oder Gurkenkürbis genannt werden, verdeutlicht die Zugehörigkeit der Zucchini zur Familie der Kürbisgewächse. Sie stammt ursprünglich vom Riesenkürbis ab. Zucchini ist die Verkleinerungsform vom italienischen Wort für Kürbis - Zucca (wie Courge/Courgette im Französischen). Dort, wie auch bei türkischen Händlern, ist die Vielfalt am größten. Bei den Anrainern des Mittelmeeres sind die jung geernteten, möglichst kleinen Zucchini am beliebtesten. Dass die großen im Geschmack den Minis nachstünden, bestreitet Monika Heeg indes entschieden; ihr Lieblingsrezept bereite sie sogar mit bis zu 60 cm langen, schweren Zucchini zu.

Sie raspelt das Fruchtfleisch und backt Pfannkuchen daraus, die ganz prima schmeckten und ruckzuck gemacht seien, eine Wohltat für die von Stress geplagte Hausfrau. Mit mehr Arbeit verbunden, dafür mit sehr ansehnlichem Auftritt kommt Zucchinigratin auf provençalische Art daher. Es ist ein Sommeressen par excellence. Als fleischloses Hauptgericht oder als sonnentrunkene Beikost zu Fisch und Lamm.

NATURLAND-Hof

Adi und Monika Heeg

Am Wasen 1

63776 Mömbris-Rappach im Kahlgrund

Tel.: 06029-7454, Fax: 4306

Nur Wochenmarkt Hanau: Mi u. Sa

von Waldemar Thomas

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