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Die LUMINALE steht in den Startlöchern: Wenn Licht zur Kunst wird

14.03.2018 | 09:47 Uhr | Stadtgeflüster
Die LUMINALE steht in den Startlöchern: Wenn Licht zur Kunst wird

Licht an, Augen auf: Ab Sonntag, 18. März, bis einschließlich Freitag, 23. März, erstrahlt Frankfurt wieder im Glanz der LUMINALE: Über die diesjährige Biennale der Lichtkunst hatten wir Euch ja bereits HIER berichtet. Nun wurden auf einer Pressekonferenz weitere Einzelheiten zum Programm und den Highlights bekannt gegeben. Insgesamt stehen über 140 Projekte in fünf Festivalkategorien – Art, Community, Study, Solutions und Better CIY – auf dem umfangreichen Programm, das von den Besuchern gutes Schuhwerk, viel Platz auf den Speicherkarten der Fotoapparate und auch ein wenig Geduld bei den hochfrequentierten Orten verlangt.

Für Oberbürgermeister und Schirmherr Peter Feldmann ist klar: „Die Luminale ist mittlerweile eine feste Größe im Frankfurter Kulturkalender. Ihr optimiertes Konzept hat dem Festival eine neue Qualität beschert. Die Luminale 2018 verknüpft nachhaltig künstlerische Inszenierungen, technologische Entwicklung und sinnvolle gesellschaftliche Ziele miteinander. Damit schärft sie das Profil unserer Stadt als Vorreiter moderner Stadtentwicklung.“

Feldmann wird die Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung am 18. März um voraussichtlich 19.30 Uhr eröffnen, wenn der Römer auf ganz besondere Art zu leuchten beginnt. Verantwortlich dafür zeichnet sich der Lichtkünstler Philipp Geist, der für das Rathaus und den Römerberg eine multimediale Installation entwickelt hat – ein raumgreifendes Lichtkunstwerk, das die Besucher durchschreiten können. Dabei eröffnen sich ihnen immer wieder neue Perspektiven. Zum Kunstwerk gehören auch Begriffe, die Geist auf Nebelwänden kurzzeitig sichtbar macht – und die die Frankfurter selbst einreichen konnten. Geist wird vielen Besuchern von der Luminale 2012 in Erinnerung sein. Damals tauchte er den Uni-Campus Bockenheim mit seiner prämierten Installation „Time Drifts“ in farbiges Licht.

Doch der Römer ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die während der Luminale in ganz neuem Licht erstrahlen wird. So beleuchtet etwa das italienische Künstlerkollektiv Karmachina in einer Videomapping-Show die Geschichte der Alten Oper, das Bremer Künstlerkollektiv Urbanscreen verwandelt gemeinsam mit dem Illustrator Andreas Preis die Fassade der Europäischen Zentralbank in eine animierte Street-Art-Galerie. Und die Wiener Künstlerin Victoria Coeln schafft in der St. Katharinenkirche einen polychromen Lichtraum. Der Frankfurter Fabian Thiele nimmt den Baubeginn des Eisernen Stegs vor 150 Jahren zum Anlass für eine Typo-Installation mit einem Gedicht des Mundartdichters Friedrich Stoltze.

Feldmann verspricht: „Uns erwartet Großartiges. Als Frankfurter, als Bonameser, möchte ich auf ein weiteres wunderbares Projekt aufmerksam machen: Als unsicher wahrgenommene ‚Dunkelorte‘ inmitten des Ben-Gurion-Rings rund um die Kirche St. Lioba werden während der Luminale durch Leuchtobjekte und Installationen erhellt. Die Gestaltung ist Ergebnis kreativer Prozesse des Lichtgestalters Jens Schader und im Bügel lebender Bewohnerinnen und Bewohner unterschiedlichster Herkunft und Alters.“

Neu bei der Lunimale 2018 ist unter anderem ein Light Walk, der 35 künstlerische Arbeiten aus allen Kategorien zu einer innerstädtischen Galerie zusammenfasst und Wahrzeichen sowie Denkmäler mit unentdeckten und abseitigen Orten verbindet. Besucher können den Light Walk in zahlreichen Führungen erkunden. Im ATELIERFRANKFURT werden rund 1000 Quadratmeter Fläche mit neun Installationen, Performances, Lichtskulpturen und Videoarbeiten bespielt. Die Fassade des Bauprojekts Kornmarkt-Arkaden wird zur riesigen interaktiven Popcorn-Maschine, die Zuschauer durch Klatschen in Gang setzen und zum Überlaufen bringen können. Auf dem Goetheplatz entsteht mit „Glowblow“ eine dynamische Lichtblase, mit der Installation „Schattenwerfer“ schlagen Künstler am Mainufer die entgegengesetzte Richtung ein – sie entfernen das Licht in der Platanenallee am nördlichen Mainufer nahe des Holbeinstegs und erzeugen damit immer neue Lichtstimmungen. Im benachbarten Nizza sind Erwachsene und Kinder eingeladen, mit Leuchtkugeln zu spielen.

Das Luminale-Programm in Frankfurt und Offenbach lässt Raum für Innovationen, Experimente und Improvisationen. Museen, Ateliers, Szenetreffs, Stadtteilinitiativen, Religionsgemeinschaften und Vereine organisieren Ausstellungen, Veranstaltungen und Kunstprojekte. „Diese tiefe Verwurzelung der Luminale in der Stadtgesellschaft ist wirklich einzigartig“, sagt Luminale-Leiterin Isa Rekkab.

Das komplette Programm der Luminale könnt Ihr auf

www.luminale-frankfurt.de

finden.

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