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Frankfurter Weihnachtsmarkt 2022: So wie früher und doch anders

21.11.2022 | 19:45 Uhr | Stadtgeflüster
Frankfurter Weihnachtsmarkt 2022: So wie früher und doch anders

Seit am Montag, 21. November, der Startschuss für den diesjährigen Frankfurter Weihnachtsmarkt gefallen ist, ist in den nächsten vier Wochen Vieles wieder so wie früher: Es gibt wieder mehr Stände, als im vergangenen Jahr, als nur eine abgespeckte Variante des vorweihnachtlichen Treibens stattfinden durfte. Es gab wieder eine offizielle Eröffnungszeremonie mit Musik, ebenso finden die Adventskonzerte „Internationale Weihnacht“ auf der Bühne Römerberg, das tägliche Adventsliedersingen in der Liebfrauenkirche, das Stadtgeläut am 26. November und der Besuch vom Nikolaus wieder statt. Alles so, wie wir es kennen und lieben. Doch es gibt auch Veränderungen. Einige werden auffallen, andere eher unbemerkt bleiben.

Für die erste Änderung wollte die kommissarische Oberbürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg sorgen. Als Stadtoberhaupt nach der Abwahl von OB Peter Feldmann wollte Eskandari-Grünberg die Eröffnungszeremonie anders gestalten, als ihr Amtsvorgänger. Die Amtskette blieb im Schrank und auf der Bühne standen Menschen aus der Stadt. „Der Weihnachtsmarkt ist für die Menschen von Frankfurt, da gehören sie auch zur Eröffnung dazu“, so die Bürgermeisterin. Gemeinsam mit zwei Mädchen aus der Ukraine, die jetzt in Frankfurt leben, hat sie dann auch den Knopf drücken, durch den Weihnachtsbaum „Manni“ erstmals hell erleuchtet wurde. Im Anschluss gab es dann einen Auftritt der beliebten Schlagerband voXXclub, die mit Weihnachtsliedern für die richtige Stimmung gesorgt haben.

2022 wird es erstmals Defizite geben

Dadurch, dass die Kosten in fast allen Bereichen gestiegen sind, wird der Frankfurter Weihnachtsmarkt wohl erstmals Verluste machen. Zwar werde zum Beispiel beim Weihnachtsbaum Energie gespart („Manni braucht mit 4900 LED Lichtern deutlich weniger Strom, als seine Vorgänger mit rund 7000 Lampen). Und auch wurde bei der Gastronomie die Standmiete erhöht. Auch wurden einige Deko-Elemente, die Energie kosten, weggelassen, immer darauf bedacht, dass die Atmosphäre nicht darunter leidet. Doch unterm Strich wird es wohl nicht reichen, um wie in der Vergangenheit eine Deckung der Kosten durch die Einnahmen zu erreichen – auch wenn wieder bis zu 2 Millionen Menschen in den vier Wochen Laufzeit des Markts erwartet werden. Für Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH, ist es aber keine Frage, dass diese Defizite übernommen werden, denn der Weihnachtsmarkt ist für die Stadt viel zu wichtig: Für den Tourismus ebenso wie für den Einzelhandel, die Gastronomie und für das allgemeine Image der Stadt.

Für Thomas Roie, dem Vorsitzenden des Schaustellerverbands Frankfurt Rhein-Main, ist es enorm wichtig, dass trotz (oder gerade wegen) der überall gestiegenen Kosten die Verkaufspreise weitgehend auf Vorjahresniveau gehalten werden. Das Kinderkarussell muss ebenso bezahlbar bleiben wie der Glühwein, denn schließlich hätten ja auch die Weihnachtsmarktgäste finanzielle Sorgen. Die für die Schausteller dadurch entstehenden Zusatzkosten hofft Roie durch erhöhte Besucherzahlen ein Stück weit abfedern zu können.

Vom 21. November bis zum 22. Dezember 2022 verteilen sich 207 Stände auf eine Fläche von 1,4 km. Darunter sind 40% Gastrostände, aber auch 40% Kunsthandwerk und andere Verkaufsstände. Dazu kommen dann noch Süßwaren und fünf Fahrgeschäfte für Kinder. Wieder mit dabei ist die „Rosa Weihnacht“ auf dem Friedrich-Stolze-Platz, sowie der Weihnachtsroßmarkt, der 2021 seine Premiere feierte. Hier gibt es eine weitere Neuerung, die garantiert zu einem beliebten Fotomotiv werden wird: Eine 16 Meter hohe Weihnachtspyramide erwartet die Gäste vor einer imposanten Hochhauskulisse. Wirklich schön!

Adventsspaziergang durch die neue Altstadt

Ein weiteres Highlight rund um den Weihnachtsmarkt sind die Adventsspaziergänge durch die neue Altstadt. Gemeinsam mit einem zertifizierten Gästeführer entdecken Teilnehmerinnen und Teilnehmer täglich, jeweils um 17 Uhr, auf einem einstündigen Rundgang die verwinkelten Gassen und Plätze der neuen Altstadt und erfahren Allerlei über das Ensemble aus 15 Rekonstruktionen sowie 20 Neubauten und genießen im Anschluss die kulinarischen Angebote auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält während des Rundgangs einen Gutschein für ein Tütchen Mandeln nach Wahl. Exklusiv buchbar ist das Adventserlebnis für Gruppen.

Glühweintasse 2022

Ein beliebtes Sammlerstück ist die Frankfurter Glühweintasse! Mit dem diesjährigen Motiv, das auf das Jubiläum 175 Jahre Deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche im nächsten Jahr verweist, geht die Serie zu Ende, die vor sieben Jahren gestartet wurde. 2023 soll dann eine neue Serie gestartet werden.

100 Jahre Frankfurter Künstler Weihnachtsmarkt

Ein großartiges Jubiläum feiert 2022 der Frankfurter Künstler Weihnachtsmarkt, der vor 100 Jahren erstmals stattfand. Seit 75 Jahren wird er vom BBK Frankfurt (Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler Frankfurt e.V.). veranstaltet. In der Paulskirche wird vom 22. November bis 22. Dezember die BBK-Jahresausstellung mit Werken von 54 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein. In den Römerhallen wird eine Ausstellung mit Künstlermarkt des BBK vom 02. bis 22. Dezember zu sehen sein. Hier werden 51 Künstlerinnen und Künstler Werke ausstellen und zum Verkauf anbieten. Geöffnet ist der 100. Frankfurter Künstler Weihnachtsmarkt täglich von 12 bis 20 Uhr, am 22. Dezember bis 18 Uhr.

Wichtige Termine:

Öffnungszeiten

Montag - Samstag  10.00 – 21.00 Uhr

Sonntag  11.00 – 21.00 Uhr

Adventskonzerte „Internationale Weihnacht“ 

Bühne Römerberg, freitags, samstags, sonntags, jeweils 17.10 Uhr

    Freitag, 25. November: Chor der EZB

    Samstag, 26. November: Chorgemeinschaft Sossenheim

    Sonntag, 27. November: Cantus Wirena

    Freitag, 2. Dezember: Polizeichor Frankfurt

    Samstag, 3. Dezember: Steinheimer Altstadtraben

    Sonntag, 4. Dezember: Christ The King Choir

    Dienstag, 6. Dezember: Kinderchor Neeber-Schuler und Nikolaus

    Freitag, 9. Dezember: Frauenchor Nieder-Eschbach

    Samstag, 10. Dezember: Swensk Ton

    Sonntag, 11. Dezember: FrauenPolizeiChor Frankfurt am Main

    Freitag, 16. Dezember: Frankfurter Neeber-Schuler

    Samstag, 17. Dezember: Herchenröder Quartett

    Sonntag, 18. Dezember: Rödelheimer Neuner

Besuch des Nikolaus

Bühne Römerberg, Dienstag, 6. Dezember, 17.30 Uhr

Turmblasen vom Altan der Nikolaikirche

Römerberg, samstags und mittwochs, jeweils 18 Uhr                                                    

Glockenspiel von der Nikolaikirche

Römerberg, täglich 9.05 Uhr, 12.05 Uhr und 17.05 Uhr

Frankfurter Stadtgeläut (50 Glocken aus zehn Kirchen)

Samstag, 26. November, 16.30 bis 17 Uhr und Samstag, 24. Dezember, 17 bis 17.30 Uhr

 

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