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sternBilder im caricatura museum

10.11.2016 | 20:57 Uhr | Kultur
sternBilder im caricatura museum

Achim Frenz, Leiter des caricatura museums frankfurt, beginnt jede Pressekonferenz mit der Begrüßung „Willkommen im schönsten Museum der Welt!“. Man mag nun darüber streiten können, ob das charmante Museum am Weckmarkt tatsächlich diesen Titel verdient hat. Doch unbestreitbar ist, dass die caricatura einen besonderen Stellenwert in der Museumslandschaft der Mainmetropole einnimmt. Denn wer hier eine der vielen schönen Ausstellungen besucht, der ist nicht zu ehrfürchtigem Schweigen verdammt, sondern darf auch mal laut und herzhaft lachen. Die Bedeutung von Komischer Kunst ist von den Betreibern des Museums nicht nur erkannt und verstanden worden. Sie wird hier auch gelebt – und das macht dieses Museum so besonders sympathisch.

In der neuesten caricatura-Ausstellung wird das Engagement des Magazins stern in Sachen Humor und Satire gewürdigt. Bereits seit den 50er Jahren hat der humorvolle und satirische Umgang mit dem Zeitgeschehen einen festen Platz in dem Magazin, das – was eine echte Besonderheit ist – eine eigene Humor-Redaktion mit fest angestellten Zeichnern beschäftigt. Unter den großen Namen, die schon für den stern gearbeitet haben, befinden sich so großartige Künstler wie Loriot oder Papan. Neben vielen der Klassikern widmet sich die absolut sehenswerte Ausstellung aber besonders den Künstlern, die aktuell im stern zu sehen sind: Haderer, Til Merre und Tetsche. Zudem erhalten Tobias Schülert, jüngstes Mitglied der Humor-Redaktion, sowie die Rubrik „Ein Quantum Trost“ einen eigenen Schwerpunkt.

Was diese Schau so besonders macht, ist nicht nur der hohe Humorgehalt der ausgestellten Zeichnungen, Cartoons, Filmbeiträgen oder anderen Ausstellungsstücken. Der liegt auf gewohnt hohem Niveau. Vielmehr ist dieses Mal auch die Präsentation einiger Bilder besonders humorvoll gestaltet. So gibt es einige „thematische“ Bilderrahmen, die den gezeigten Werken noch eine zusätzliche amüsante Note verleihen. Es macht so gleich in vielerlei Hinsicht einfach Spaß, durch die Ausstellung zu gehen, sich über die mitunter auch mal sehr bösen Cartoons und Zeichnungen zu amüsieren und durch die Hintersinnigkeit einiger Werke auch mal zum Nachdenken oder zum Diskutieren angeregt zu werden.

Wer es noch nicht besitzt, sollte sich nach dem Besuch der Ausstellung unbedingt im Museumsshop das Begleitbuch „Finden Sie das etwa komisch“ anschaffen, das bereits 2014 im Lappan Verlag erschienen ist und im Museum für gerade einmal 5 Euro zu haben ist.  

Weitere Infos zur Ausstellung findet Ihr HIER  in unserem Veranstaltungskalender!

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