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Von Yoga bis Parkour: So sportlich wird Frankfurt bei #BeActive

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zuletzt aktualisiert 17.08.2026 | 13:01 Uhr | Sport
Von Yoga bis Parkour: So sportlich wird Frankfurt bei #BeActive

Vom 23. bis 30. September lädt die Europäische Woche des Sports wieder zum Mitmachen ein. In Frankfurt und der Rhein-Main-Region beteiligen sich Vereine, Schulen, Kommunen und Unternehmen. Zuletzt kamen rund 750 Angebote zusammen. Die eigentliche Stärke der Aktionswoche liegt jedoch nicht in dieser Zahl.

Wer in Frankfurt Sport treiben möchte, muss nicht lange suchen. Fußballplatz und Schwimmbad gehören ebenso dazu wie Yogakurse, Calisthenics-Anlagen, Tanzstudios oder eine Runde Basketball auf dem Freiplatz. Bewegung findet längst nicht mehr nur in Turnhallen und klassischen Sportstätten statt. Sie gehört in Parks, auf Schulhöfe und zunehmend auch an den Arbeitsplatz.

Während der Europäischen Woche des Sports wird diese Vielfalt besonders sichtbar. Vom 23. bis 30. September 2026 öffnen Vereine ihre Türen, Kommunen organisieren Aktionen und Schulen, Hochschulen sowie Fitnessanbieter laden zum Ausprobieren ein. Unter dem Motto #BeActive reicht das Programm vom traditionellen Vereinssport bis zu Functional Fitness, Urban Dance, Parkour, Padel und 3x3 Basketball.

Das Konzept ist einfach: Menschen sollen ohne große Hürden herausfinden können, welche Art von Bewegung zu ihnen passt. Dabei geht es nicht um Bestzeiten, Medaillen oder sportliche Vorkenntnisse. Wer neugierig ist, kann mitmachen.

Mehr als eine Frankfurter Veranstaltung

Was die Aktionswoche in Frankfurt besonders macht, ist ihr regionaler Zuschnitt. Das Programm endet nicht an der Stadtgrenze. Neben Frankfurt beteiligen sich die Sportkreise Wetterau, Hochtaunus, Main-Taunus, Main-Kinzig, Groß-Gerau und Offenbach.

Der Sportkreis Frankfurt koordiniert die Kampagne zum sechsten Mal für die Region. Zuletzt kamen nach seinen Angaben rund 750 Bewegungsangebote zusammen. Damit gehört FrankfurtRheinMain zu den aktivsten Regionen Deutschlands innerhalb der europäischen Initiative.

Diese Größe entsteht nicht durch eine zentrale Großveranstaltung. Stattdessen verteilen sich die Angebote auf Stadtteile, Nachbarstädte und Landkreise. Das ist weniger spektakulär als eine große Bühne auf dem Römerberg, aber vermutlich wirkungsvoller. Der Weg zum nächsten Angebot bleibt kurz, und die Menschen lernen im besten Fall einen Verein oder eine Gruppe direkt in ihrer Umgebung kennen.

Ohne die Vereine geht es nicht

So breit das Programm inzwischen aufgestellt ist, sein Rückgrat bilden weiterhin die Sportvereine. Der Sportkreis Frankfurt vertritt nach eigenen Angaben rund 417 Vereine mit mehr als 370.000 Mitgliedern. Sie bieten Training für Kinder, Familien und ältere Menschen an, für Anfänger ebenso wie für erfahrene Sportler.

Hinter diesen Angeboten stehen viele Ehrenamtliche. Trainerinnen und Trainer planen Übungsstunden, Vorstände kümmern sich um Hallenzeiten und Finanzen, Helfer organisieren Feste und Wettkämpfe. Während der Sportwoche wird für einige Tage besonders deutlich, was sie über das ganze Jahr hinweg leisten.

Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef hebt deshalb neben der sportlichen Vielfalt auch die gesellschaftliche Bedeutung des Engagements hervor. Die Aktionswoche zeige, was möglich sei, wenn viele Beteiligte ein gemeinsames Ziel verfolgten. #BeActive sei in Frankfurt und der Region inzwischen mehr als eine einzelne Veranstaltungswoche.

Das klingt zunächst groß. Dahinter steckt jedoch etwas sehr Konkretes: Menschen treffen sich regelmäßig, übernehmen Verantwortung und verbringen Zeit miteinander. Sport fördert nicht nur die Gesundheit. Er schafft Orte, an denen Herkunft, Alter oder Beruf für eine Weile in den Hintergrund treten.

Vom Parkour bis zum Familienfest

Die Europäische Woche des Sports wurde vor elf Jahren von der Europäischen Union angestoßen. Ihr Frankfurter Programm ist seitdem deutlich gewachsen. Neben dem Sportkreis und der Stadt beteiligen sich unter anderem die BäderBetriebe Frankfurt, Eintracht Frankfurt, der Deutsche Turner-Bund, der Landessportbund Hessen und weitere Partner.

Ein regionaler Höhepunkt soll 2026 das FamilienSportFest in Frankfurt-Nied werden. Dort können Familien unterschiedliche Sportarten kennenlernen und gemeinsam aktiv sein. Weitere Veranstaltungen und Programmpunkte werden derzeit vorbereitet.

Das vollständige Programm soll am 2. September um 10 Uhr bei einer Pressekonferenz im Multi-Marken-Center MyZeil vorgestellt werden. Danach dürfte sich genauer zeigen, welche Kurse, offenen Trainings und Mitmachaktionen in den einzelnen Stadtteilen angeboten werden.

Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt, bringt den Gedanken hinter der Woche auf einen einfachen Punkt: Entscheidend seien nicht die Sportstars, sondern die Menschen und Vereine nebenan, die Bewegung jeden Tag möglich machten.

Genau darin liegt die Stärke von #BeActive. Die Woche erfindet den Sport in Frankfurt nicht neu. Sie richtet den Blick auf das, was längst da ist, und lädt dazu ein, selbst den ersten Schritt zu machen.

Europäische Woche des Sports 2026

Termin: 23. bis 30. September 2026
Vorstellung des Programms: 2. September 2026, 10 Uhr, Multi-Marken-Center MyZeil
Weitere Informationen: www.sportkreis-frankfurt.de

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